Bei
Apple laufen offenbar die durch die KI-Nutzung entstehenden Kosten aus dem Ruder, jedenfalls hat der iPhone-Hersteller damit begonnen, die KI-Ausgaben pro einzelnen Mitarbeiter massiv herunterzuschrauben. Wie "9to5Mac" mit Bezug auf einen "Bloomberg"-Artikel
meldet, versucht Apple im Rahmen der Sparpläne von CEO John Ternus, die KI-Ausgaben der Mitarbeiter einzudämmen.
So soll Apple vergangenen Monat ohne grosses Aufheben den täglichen KI-Ausgabendeckel für einige Ingenieure von 300 auf 200 Dollar gesenkt haben. Weitere Einsparungen sollen geplant sein, laut gut informierten Kreisen soll die Limite bei einigen Teams auf 100 Dollar heruntergeschraubt werden. Weiter heisst es, bei einigen Gruppen ausserhalb der Ingenieur-Teams, die bereits heute mit einem 100-Dollar-Deckel zurechtkommen müssen, werde eine Senkung auf 25 Dollar in Erwägung gezogen. Mitarbeiter, die eine höhere Limite benötigen, müssten diese bei ihren Vorgesetzten beantragen.
Die Nutzung welcher KI-Modelle im konkreten Fall beschränkt wird, ist nicht bekannt. Laut "Bloomberg" haben Apple-Mitarbeiter Zugriff auf diverse Modelle, darunter auch Claude, ChatGPT oder Gemini. Einige Teams seien auch schon angehalten worden, günstigere Modelle einzusetzen oder Modelle, die lokal betrieben werden können, um Kosten zu sparen.
Die Reaktionen der Mitarbeiter auf die Massnahmen sollen gemischt ausgefallen sein. Während die einen die 300-Dollar-Limite gar nie erreicht hätten, sehen andere die Reduzierung als Teil einer grösseren Kosteneinsparung, die allenfalls auch zu Entlassungen führen könnte. Wie viel
Apple mit der KI-Deckelung allerdings tatsächlich einzusparen vermag, ist offen.
(rd)