Die Speicherkrise wird sich bereits im Laufe des kommenden Jahres abschwächen, die Preise für RAM werden fallen. Das behauptet zumindest Acer-CEO Jason Chen, wie "videocardz.com"
berichtet. Seiner Meinung nach ist es schlicht unmöglich, dass die Knappheit wirklich bis 2030 anhält und die Preise damit weiter und weiter steigen werden.
Vorläufig sollen die Preise jedoch noch weiter steigen, so der Geschäftsführer des PC-Herstellers, bis Ende Jahr sollen Rechner damit um 5 bis 20 Prozent teurer werden. Doch schon Mitte 2027 könnte der Gipfel bei den Preissteigerungen für PCs erreicht sein, so Chen. Das bedeutet auch, dass die Komponentenpreise bereits früher fallen sollten, da die Einsparungen sich nicht sofort auf den Preis der Endgeräte auswirken würden. Vor allem die erhöhte Produktionskapazität soll demnach bereits um den Jahreswechsel wieder zu sinkenden Preisen führen.
Die Komponentenknappheit sei bereits heute deutlich weniger tragend als in vergangenen Monaten. Laut Chen gibt es zurzeit eine spürbare Entspannung rund um DDR4- und DDR5-Memory und auch im CPU-Bereich erhole sich der Markt.
(win)