Arctic Wolf hat mit Aurora MDR Connect eine neue Variante seiner Managed-Detection-and-Response-Lösung (MDR) vorgestellt, die speziell auf die Anforderungen von Managed Service Providern (MSPs) zugeschnitten ist. Ein Schwerpunkt liegt laut dem Anbieter auf der vereinfachten Bereitstellung: Im Gegensatz zu herkömmlichen MDR-Angeboten soll Aurora MDR Connect keine zusätzlichen Netzwerksensoren benötigen, die vor Ort installiert und konfiguriert werden müssen. Laut
Arctic Wolf lässt sich die Lösung dadurch innerhalb weniger Stunden in Kundenumgebungen implementieren.
Die Plattform verarbeitet Telemetriedaten aus verschiedenen Quellen, darunter Endgeräte, Netzwerke, Cloud-Umgebungen, Identitätssysteme und SaaS-Anwendungen. Damit soll die Bedrohungserkennung über den Endpunktschutz hinaus erweitert werden. Nach Angaben des Herstellers verarbeitet die zugrunde liegende Plattform wöchentlich mehr als zehn Billionen Sicherheitsereignisse und führt über 200'000 Untersuchungen durch. Zudem stehen mehr als 250 Integrationen zur Verfügung.
Das Betriebsmodell sieht vor, dass MSPs weiterhin die Kundenbeziehung und die Bereitstellung der Dienstleistungen verantworten. Arctic Wolf übernimmt im Hintergrund die Sicherheitsüberwachung, Analyse und Reaktion auf Bedrohungen. Dadurch sollen MSPs ihr Sicherheitsangebot ausbauen können, ohne zusätzliche eigene SOC-Analysten einstellen zu müssen.
(sta)