Bug Bounty Switzerland vollzieht ein komplettes Rebdraning: Ab sofort heisst der Schweizer Security-Testing-Anbieter Signalfisher. In Kombination mit der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde über 12 Millionen Franken will das Team auf diesem Wege die eigene Skalierung und Internationalisierung des Geschäfts vorantreiben.
Im Zentrum des neuen Brands steht der Eisvogel, der auf Englisch "Kingfisher" heisst. Er soll jene Schnelligkeit, Präzision und Intelligenz widerspiegeln, die beim Testen von potenziellen Angriffsflächen notwendig sind. Über den neuen Brand will Signalfisher zudem deutlich machen, dass sich die Positionierung des Unternehmens seit dem Start 2020 bedeutend verändert hat, um auf heutige Cybersecurity-Anforderungen reagieren zu können. "Das Zeitfenster zwischen Bekanntwerden und der ersten Ausnutzung einer Schwachstelle ist heute auf wenige Stunden geschrumpft", erklärt Sandro Nafzger, CEO und Co-Founder von Signalfisher. "Die heute in Organisationen und Unternehmen vorhandenen Prozesse zur Erkennung von Schwachstellen können bei diesem Tempo nicht mehr mithalten." Signalfisher biete mit Blick auf diese Risiken KI-orchestrierte Sicherheitstestprogramme, die laut dem Anbieter kontinuierlich laufen und lernen und sich an neue Informationen anpassen.
Die Umfirmierung wird in den kommenden Tagen im Handelsregister publiziert; Rechtsträger, Unternehmens-Identifikationsnummer und Vertragsverhältnisse bleiben wiederum unverändert.
(sta)