Legartis ernennt Dennis G. Jansen (Bild) zum General Counsel und Head of Legal AI. Jansen verantwortet beim Zürcher Legal-Tech-Anbieter somit die Rechtsfunktion und zugleich das Team, das juristische Anforderungen in den Legartis Legal AI Workspace übersetzt. Denn bei der Entwicklung von Legal AI treffen laut Legartis zwei Disziplinen aufeinander, die traditionell getrennt arbeiten. Juristen definieren fachliche Anforderungen, KI-Entwicklungsteams übersetzen diese anschliessend in technische Systeme. Mit der neuen Doppelrolle führt der Anbieter beide Kompetenzen unter einer gemeinsamen Verantwortung zusammen.
Jansen war zuvor unter anderem Chief Legal Officer bei Coach Hub und interimistischer Chief Legal Officer bei Staffbase. Zudem ist er Rechtsanwalt und Softwareentwickler mit Sitz in Berlin.
"Wer juristische Anforderungen versteht und zugleich selbst entwickelt, kann Legal AI besser bis an ihre Grenzen ausreizen. Deshalb bringen wir Legal AI und juristische Verantwortung bei Legartis enger zusammen", erläutert David Alain Bloch, CEO und Co-Founder,
Legartis. Jansen ergänzt: "Es gab und gibt immer wieder Fälle, in denen Anwälte wegen KI-Nutzung, beispielsweise wegen erfundener Quellen und Zitate, sanktioniert werden. Inzwischen geht es um agentische Workflows, die juristische Arbeit weitgehend eigenständig vorbereiten und erledigen." Juristen müssten deshalb entweder selbst zu KI-Experten werden oder mit spezialisierten KI-Systemen arbeiten, die juristische Qualität mit jederzeit nachvollziehbaren und auditierbaren Resultate erzeugen.
(sta)