Sunrise meldet fürs zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 712,9 Millionen Franken. Gegenüber den 731,6 Millionen Franken im Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 2,6 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem den Wegfall des Effekts der Preisanpassungen aus dem Vorjahr sowie das schwächere Kundenwachstum in den vorangegangenen Quartalen. Unter dem Strich schrieb Sunrise auch im Q2 weiterhin rote Zahlen. Der Nettoverlust verringerte sich jedoch um 58,2 Prozent von 53,6 auf 22,4 Millionen Franken. Der Rückgang des Verlustes sei hauptsächlich auf Veränderungen bei den Finanzerträgen und Finanzaufwendungen infolge von Wechselkursgewinnen und -verlusten zurückzuführen, so
Sunrise.
Vor allem im Privatkundengeschäft liefs harzig. Der Umsatz ging hier um 4,2 Prozent von 521,3 auf 499,5 Millionen Franken zurück. Das Geschäft mit Geschäftskunden und im Grosshandel entwickelte sich dagegen leicht positiv. Der Umsatz steig um 0,5 Prozent auf 209 Millionen Franken. Der Bereich Infrastruktur und Supportfunktionen steuerte 4,4 Millionen Franken bei, nach 2,3 Millionen Franken im Vorjahresquartal.
Bezüglich Kundenzahlen meldet Sunrise für das zweite Quartal einen Nettozuwachs von 21'000 Mobile-Postpaid-Abos sowie 3000 zusätzlichen Breitband-Internet-Abos. Ende Juni zählte das Unternehmen rund 3,18 Millionen Mobilfunk-, 1,29 Millionen Breitband- und 960'000 TV-Anschlüsse.
Für das Gesamtjahr 2026 hält Sunrise an der bisherigen Prognose fest. Das Unternehmen erwartet einen weitgehend stabilen Umsatz und ein bereinigtes EBITDAaL von rund 1 Milliarde Franken.
(mw)