Swisscom hat die Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate des Jahres veröffentlicht. Konkret fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 7,221 Milliarden Franken (-3,0 %). Das Betriebsergebnis (EBITDA) legte derweil um 3,3 Prozent auf 2,557 Milliarden Franken zu. Auch der operative Cash Flow erhöhte sich um 21,6 Prozent auf 1,202 Milliarden Franken. Unter dem Strich kommt der Reingewinn bei 668 Millionen Franken zu liegen, im Vorjahr waren es 625 Millionen Franken.
Im Schweizer Kerngeschäft fiel das Minus mit 0,7 Prozent kleiner aus. Der Umsatz kam bei 3,870 Milliarden Franken zu liegen. Besonders das Geschäft mit Telekomdiensten für Unternehmenskunden stand unter Druck, hier gingen die Einnahmen um 4,8 Prozent zurück. Mit IT-Diensten setzte
Swisscom 2 Prozent weniger um als im Vorjahr. Ein anderes Bild zeigt das Geschäft mit Hard- und Software, das um 26,7 Prozent zulegte. Bei den Anschlüssen blieb der Mobilfunk mit 4,418 Millionen Vertragsanschlüssen praktisch unverändert (+0,1 %). Die Zahl der Breitbandanschlüsse sank auf 1,907 Millionen (-2,1 %), jene der TV-Anschlüsse auf 1,435 Millionen (-2,7 %).
Auch in Italien blieb der Umsatz nicht ganz auf Vorjahresniveau. Er sank um 3,3 Prozent auf 3,474 Milliarden Euro. Gleichzeitig gingen die Betriebskosten um 8 Prozent zurück. Zu dieser Entwicklung trugen nach Angaben des Unternehmens Synergien in der Höhe von 166 Millionen Euro bei.
Fürs gesamte Geschäftsjahr bestätigt
Swisscom die bisherige Prognose. Erwartet wird ein Umsatz von 14,7 bis 14,9 Milliarden Franken, die Investitionen sollen zwischen 3,0 und 3,1 Milliarden Franken liegen. Werden die Ziele erreicht, will der Verwaltungsrat der Generalversammlung 2027 eine Erhöhung der Dividende von 26 auf 27 Franken je Aktie vorschlagen.
(dow)