Das Schweizer Software-Unternehmen
Adnovum hat 2025 nach mehreren Wachstumsjahren einen Umsatzrückgang verzeichnet und schloss das Jahr mit 110 Millionen Franken ab. Im Vorjahr hatte der Umsatz noch 117 Millionen Franken betragen. Als Grund nennt Adnovum unter anderem wirtschaftliche Unsicherheiten, auf die viele Kunden mit vorsichtigeren Investitionen reagiert hätten. Besonders im Bereich Individualsoftware habe sich dies in einem tieferen Auftragsvolumen niedergeschlagen.
Anders entwickelte sich die Nachfrage im Bereich Security. Managed Cybersecurity und Identity and Access Management waren laut dem Zürcher Softwareanbieter weiterhin stark gefragt. Adnovum baute diese Angebote im vergangenen Jahr weiter aus und ergänzte sie unter anderem um einen Service zur Reduktion von Angriffsflächen in Microsoft-Umgebungen. Neue Cybersecurity- und IAM-Projekte gewann das Unternehmen unter anderem beim Universitätsspital Zürich, bei der Gebäudeversicherung Zürich und beim Kanton Luzern.
Parallel dazu richtete sich Adnovum strategisch stärker auf Sicherheit, Cloud und KI aus. Das Unternehmen baute seine Partnerschaft mit der Trust Valley Association aus, investierte in Angebote für AI-native Software Engineering und vertiefte Partnerschaften mit
Google Cloud,
Microsoft Azure und
T-Systems. Zudem entwickelte der Anbieter sein Angebot rund um die staatliche e-ID-Trust-Infrastruktur weiter.
Anfang 2026 stärkte das Unternehmen zusätzlich den Security-Bereich durch die Übernahme von
Koch IT und
Ispin ("IT Reseller"
berichtete). Damit erweitert das Software-Unternehmen sein Cybersecurity-Angebot um ein Schweizer Security Operating Center und zusätzliche Kompetenzen bei Managed Security Services.
(dow)