Der Facebook-Mutterkonzern
Meta hat bekanntgegeben, an die 8000 Angestellte entlassen zu wollen, wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" (Paywall)
berichtet. Mit dem Schritt stellt der Social-Media-Riese rund 10 Prozent der Belegschaft auf die Strasse. Der Konzern streicht zudem 6000 offene Stellen, wie Chief People Officer Janelle Gale in einem von "Bloomberg" veröffentlichten Memo bekannt gab. Die Entlassungen sollen am 20. Mai in Kraft treten.
Der Schritt erfolge im Rahmen der fortgesetzten Bemühungen, den Konzern effizienter zu führen und um andere Investitionen auszugleichen, begründete Gale den Schritt. Hiermit spricht die HR-Chefin primär Investitionen in KI-Infrastruktur an. Vergangenes Jahr investierte Meta über 72 Milliarden Dollar in KI und gemäss dem letzten Quartalszahlenbericht vom Januar soll das Volumen im laufenden Jahr auf 115 Milliarden Dollar ansteigen. Meta-CEO Mark Zuckerberg erklärte bereits damals gegenüber Analysten, 2026 werde das Jahr, das die Art und Weise, wie gearbeitet werde, dramatisch verändern werde. "Wir sehen immer mehr Projekte, die zuvor grosse Teams benötigten und die heute von einem einzigen talentierten Mitarbeiter ausgeführt werden können", so Zuckerberg.
Betroffenen Mitarbeitern in den USA will Meta den Lohn während 16 Wochen weiter bezahlen. Hinzu kommen zwei weitere Wochen für jedes Jahr Firmenzugehörigkeit. International sollen sich die Abfindungen in ähnlichem Rahmen bewegen.
Über Entlassungen im grossen Stil bei Meta machten bereits im März Gerüchte die Runde; damals war davon die Rede, dass 20 Prozent der Belegschaft ihren Job verlieren würden ("IT Reseller"
berichtete).
(rd)