Atos meldet für das erste Quartal 2026 durchwachsene Zahlen. So ist der Gesamtumsatz der Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf rund 1,74 Milliarden Euro zurückgegangen. Besonders gravierend fiel das Minus mit 26,9 Prozent in Nordamerika aus. Die mit 333 Millionen Euro Umsatz grösste Region Deutschland, Österreich & Zentraleuropa knickte ebenfalls um 12,9 Prozent ein. Lediglich UK & Irland brachten es auf ein Plus von 5,2 Prozent. Der organische Umsatzrückgang bei Eviden beläuft sich auf minus 2,9 Prozent auf 146 Millionen Euro.
Dennoch zeigt sich Philippe Salle, Geschäftsführer der Atos-Gruppe, optimistisch: "Wie auf dem gesamten Markt zu beobachten ist, beeinflusst ein volatiles makroökonomisches Umfeld das Tempo der geschäftlichen Entscheidungsfindung. Dies wirkt sich zwar vorübergehend auf den Zeitplan bestimmter konkreter Umsetzungen aus, stellt jedoch die zugrundeliegende Dynamik unseres Wachstumsmotors nicht in Frage." Salle spricht von "soliden Geschäftsaussichten".
Vor dem Hintergrund der durchwachsenen Zahlen passt die Gruppe dennoch ihre Prognose für das Gesamtjahr an. Mittlerweile rechnet
Atos mit einem Umsatzrückgang von minus 1 bis minus 5 Prozent. Die operative Marge soll bei 7 Prozent liegen. 2027 und 2028 will Atos mit einem durchschnittlichen jährlichen Plus von 5 bis 7 Prozent aber wieder in den Wachstumsbereich zurückkehren.
(sta)