Mit der neuen Nextwave-Version will Palo Alto Networks Partner im KI-Zeitalter gezielter für plattformbasierte Sicherheitsprojekte vergüten. Der Anbieter sagt, das Programm sei aus direktem Feedback der Partner-Community entstanden und setze auf "Platformization", also darauf, Sicherheitsfunktionen über Netzwerk, Cloud und SOC in einer Plattform zusammenzuführen, um Komplexität zu reduzieren.
Das Cybersicherheitsunternehmen stellt den Ansatz als Weg aus der "Point-Product-Falle" dar, bei der viele einzelne Sicherheitsprodukte nebeneinander laufen. Genannt werden dafür unter anderem vereinfachte Rückvergütungen mit Fokus auf Next-Generation Firewalls, Next-Generation Security und "Platformization", zudem sollen verbesserte CPQ-Prozesse und automatisierte Deal-Registrierungen Angebote und Abschlüsse beschleunigen.
Zusätzlich kündigt das Unternehmen einen Partner Development Fund an, der erworbene Rückvergütungen in partnergeführte Nachfragegenerierung, Schulungen und Lösungsentwicklung zurückfliessen lassen soll. Für verschiedene Partnertypen nennt das Unternehmen eigene Wege, darunter gestaffelte Preise für Managed Security Service Provider, zusätzliche Unterstützung für Distributoren, einen neuen "Global Path" für Systemintegratoren, der noch in diesem Jahr starten soll, sowie Echtzeit-Unterstützung bei der Implementierung für autorisierte Services.
"Im Gegensatz zu transaktionsbasierten Programmen belohnt das Partnerprogramm Nextwave die 'Platformization' statt einzelner Transaktionen", sagt Simone Gammeri, Chief Partnerships Officer bei
Palo Alto Networks. Marc Lenzin, Manager Channel Sales Alps, hebt eine stärkere Gewichtung von Services und Managed Security hervor, und
Orange Cyberdefense CEO Hugues Foulon erwartet mehr Transparenz und eine tiefere Zusammenarbeit.
(dow)