SAP erhöht Preise für Wartung

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(Quelle: SAP)
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14. September 2022 - SAP informiert Kunden darüber, dass die Wartung von Softwareinstallationen ab dem kommenden Jahr bis zu 3,3 Prozent mehr kostet als bis anhin. Und: Auch Oracle verlangt mehr, und zwar gleich 8 Prozent.
SAP erhöht die Preise. Wie das "Handelsblatt" (Paywall, via "Golem") unter Berufung auf ein Schreiben an Kunden berichtet, will SAP für die Wartung von Softwareinstallationen ab kommendem Jahr bis zu 3,3 Prozent mehr verlangen. In einer öffentlichen Stellungnahme begründet SAP die Preiserhöhungen mit dem gegenwärtigen makroökonomischen Umfeld, dass durch hohe Inflationsraten gekennzeichnet sei. "Auch SAP ist von diesen Entwicklungen betroffen, da sie unsere Angebote durch höhere Energie- und Arbeitskosten sowie steigende Aufwendungen für Dienstleistungen von Drittanbietern beeinflussen", ist zu lesen. Man habe deshalb beschlossen, die Wartungsgebühren für bestehende Verträge für SAP Standard Support, SAP Enterprise Support und SAP Product Support for Large Enterprises auf der Grundlage des jeweiligen lokalen Verbraucherpreisindexes anzupassen. "Entsprechend unserer Vertragsbedingungen erhöht SAP die jährlichen Wartungsgebühren für die oben genannten SAP-Support-Verträge moderat um maximal 3,3 Prozent zum 1. Januar 2023."

Gleichzeitig weist SAP darauf hin, dass man die Gebühren zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt anpasse und dass die Erhöhung keinen Anstieg der Listenpreise für SAP-Supportangebote und für Neukäufe von Software darstelle. "Betroffene Kunden und Partner werden entsprechend den jeweils lokal vereinbarten Vertragsbestimmungen benachrichtigt." Die Kundenvereinigung DSAG soll gegenüber dem "Handelsblatt" die geplanten Gebührenerhöhungen allerdings kritisiert haben. Angesichts dessen, was im IT-Markt passiere, müsse man sich fragen, ob die Preisanstiege wirklich inflationsbedingt seien, heisst es demnach seitens DSAG.

Doch nicht nur bei SAP sollen Preiserhöhungen ins Haus stehen. Auch Oracle erhöht laut "Handelsblatt" die Wartungsgebühren – und das gleich kräftig. So sollen Bestandeskunden ab dem 1. Dezember acht Prozent mehr bezahlen, wenn sie die Supportverträge verlängern. Neukunden müssten gar bis zu 9 Prozent mehr zahlen als bis anhin. (mw)

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