Competec Connect 2022: Die erfolgreiche Rückkehr der Händlermesse

Competec Connect 2022: Die erfolgreiche Rückkehr der Händlermesse

(Quelle: Competec)
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20. Mai 2022 - Nach zwei Jahren Pause hat die Competec-Gruppe wieder zur Hausmesse in Willisau geladen. 1800 Besucher sind der Einladung gefolgt, und konnten unter anderem den neuen Erweiterungsbau im Logistikzentrum besichtigen.
Drei Jahre ist es her, seit es in den Räumlichkeiten des Competec-Logistikzentrums in Willisau zuletzt eine Händlermesse gegeben hatte. Trotzdem war es an der Revival-Ausgabe 2022 der Competec Connect ein wenig so, als hätte es nie eine Messedurststrecke gegeben. Vielmehr noch: Auch wenn die Zahl der Besucher mit gut 1800 etwas unter der Ausgabe 2019 lag, wirkten die Haller voller und die Stimmung besser denn je – vielleicht auch darum, weil man sich Messe einfach nicht mehr gewohnt ist.

Was für die Connect 2022 aber sicher gilt, ist, dass noch mehr Messe-Feeling aufgekommen ist als in den Jahren zuvor. Das liegt einerseits an neuen Modulständen, die repräsentativer, moderner wirkten. Andererseits aber sicher auch daran, dass Competec der Connect heuer mehr Platz einräumen konnte, und das aus dem einfachen Grund, weil das Unternehmen in Willisau mehr Platz hat. Competec hat die Pandemiezeit nämlich dazu genutzt, seinen durch Einsprachen immer wieder blockierten Erweiterungsbau fertigzustellen (siehe Kasten), der dann auch stolz – zu Recht stolz – im Rahmen von laufend stattfindenden Führungen den anwesenden Gästen gezeigt wurde.

Bevor Führungen und Messen allerdings losgingen, wurde die Connect 2022 wie gehabt durch die Unternehmensleitung eröffnet, heuer vertreten durch Unternehmensgründer Roland Brack, Alltron-CEO Andrej Golob sowie Karin Madliger, seit letztem Herbst Leiterin Vermarktung & Vertrieb Alltron. Andrej Golob sprach dabei über sein erstes Jahr als CEO von Alltron sowie über die Einflüsse von Markentwicklungen wie Digitalisierung und Home Office auf das Alltron-Geschäft. Gleichzeitig kündigte er an, dass man daran arbeite, die Zusammenarbeit mit den Partnern respektive für die Partner zu vereinfachen. Ausserdem wolle man Partnern dabei helfen, Kompetenzen aufzubauen, man wolle Komplexität reduzieren und künftig noch mehr Services für die Partner bieten.
Roland Brack seinerseits erklärte, welche Bedeutung das Logistikzentrum Willisau mit seinem Neubau für sein Unternehmen hat und dass man aufgrund des Pandemie-Booms direkt auf den Vollausbau schwenken musste – sprich die eigentlich als Reserven geplanten Flächen ebenfalls bereits genutzt werden. Und so planen Roland Brack und sein Team bereits für die Zukunft. Geplant ist beispielsweise eine weitere Aufstockung des Autostore-Bereichs, mit der die Kapazität für Kleinteile verdoppelt werden soll. Zudem ist die Planung für einen weiteren Ausbau auf der grünen Wiese angelaufen, um für künftiges Wachstum gerüstet zu sein.

Karin Madliger schliesslich gingt auf die Bedeutung der Hausmesse und die Wichtigkeit des persönlichen Kontakts ein und erklärte, dass an der Connect 2022 vier Hauptthemen im Fokus stehen: Smartes Präsentieren und Lernen, Hybride Arbeitsplätze und Infrastruktur, 360-Grad-Sicherheit für Unternehmen sowie Smart Building und E-Mobility. Diese Themen wurden in entsprechenden Themeninseln abgebildet und ausserdem an insgesamt 36 Fachvorträgen behandelt, die parallel zu den Logistik-Rundgängen und zur Messe stattfanden und von knapp 800 Personen besucht wurden. An der eigentlichen Messe warteten nicht weniger als 80 Messestände auf die wie erwähnt total 1800 Besucher – mehr, als von Competec antizipiert –, während am Abend des ersten von zwei Messetagen eine Networking Party auf die Gäste wartete, mit Auftritten des deutschen Kabarettisten Timo Wopp sowie der Rockband Fishnet Stockings. Spätestens jetzt waren die Pandemiejahre schon weit, weit weg. (mw)
Der Erweiterungsbau
Im Rahmen der Connect 2022 wurde der Öffentlichkeit erstmals auch ein Blick in den neu fertiggestellten Erweiterungsbau des Logistikzentrums Willisau gewährt. Die Dimensionen des Baus sind mit 140 x 60 x 31 Metern gewaltig, genauso wie die Kennzahlen. So findet sich ein Mittelteilelager mit 97'000 Stellplätzen für Tablare bis 50 Kilo, wobei die Roboter 1800 Ein-/Auslagerungen pro Stunde schaffen. Im 34 Meter hohen Hochregallager finden sich 26'600 Stellplätze für Europaletten, die Lifte schaffen hier 215 Ein-/Auslagerungen pro Stunde, sowie ein Kassettenlager mit 1330 Stellplätzen. Ebenfalls im neuen Bau findet sich der Wareneingang, wo pro Tag bis 960 Paletten verarbeitet werden können. Alles in allem hat Competec in den Bau 70 Millionen Franken investiert.

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