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Der Nachhaltige: Andrej Golob, CEO, Alltron

Der Nachhaltige: Andrej Golob, CEO, Alltron

(Quelle: zVg)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/01 – Seite 1
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30. Januar 2021 - Andrej Golob, seit Anfang Februar CEO von Alltron, träumte einst von einer Karriere als Band-Manager und misst sich gerne auf dem Golfplatz mit seinen zwei Söhnen.
Manager der Rolling Stones oder von Tina Turner – der Berufswunsch, den der frischgebackene Alltron-­CEO Andrej Golob als Jugendlicher hegte, klingt abenteuerlich. Wer nun aber denkt, dass dabei die Musik im Fokus stand, der irrt sich. «Ich hatte schon immer ein Flair fürs Organisieren, das wurde mir wohl in die Wiege gelegt. Mich reizte es, eine Tour zu organisieren, zu verhandeln und das Ganze noch finanziell erfolgreich zu machen.» Und dieser Reiz hält bis heute an. «Ich übernehme gerne Verantwortung, um etwas ans Ziel zu führen, und stelle gerne etwas auf die Beine.» Gescheitert ist die Karriere als Band-Manager schliesslich an der Tatsache, dass Manager kein Beruf ist. «An der Kantonsschule in Olten hatten wir Mappen, in welchen die verschiedenen Berufe vorgestellt wurden. Ich habe die Mappe für Manager gesucht und nichts gefunden. So habe ich herausgefunden, dass man Manager nicht lernt, sondern dass das vielmehr eine Bezeichnung einer Aufgabe und Rolle ist», erinnert sich der heute 55-Jährige. So entschied er sich für ein Betriebswirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen und lernte die Theorie des Managements.

Bloss keine Bank

Nach dem Studium hatte er keine präzise Vorstellung für seinen Berufseinstieg – «mir war nur klar, dass ich im Gegensatz zu vieler meiner Studienkollegen nicht in die Bankenwelt wollte». Zu eintönig und zu langweilig habe ihn diese gedünkt, zudem sei er nicht der militärische Typ. So erfolgte eher zufällig der Berufseinstieg bei HP im Controlling als Junior Finanzanalyst. Aus den ursprünglich geplanten zwei, drei Jahren beim ersten Arbeitgeber wurden fast 20 – in verschiedenen Positionen, unter anderem als Länderchef für HP Schweiz. Nach rund der Hälfte seines Berufslebens wollte er dann noch etwas anderes erleben. Bei der Wahl des neuen Arbeitgebers stand der Wunsch nach mehr Verantwortung im Vordergrund – «ich wollte nicht nur ausführen, sondern ein Unternehmen führen». Fündig wurde Golob schliesslich bei Swisscom IT Services, wo er die neue Tochter Swisscom IT Services Workplace leitete. Als nach fünf Jahren diese Tochter in Swisscom integriert wurde und sich schliesslich vom «schnellen U-Boot zum grossen Tanker veränderte», war die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen.

Und so kam es, dass Golob, der nie in der Bankenwelt landen wollte, eben genau da seine nächste Aufgabe fand. «Ich bekam die Chance, beim UBS-Spin-off Equatex, das für Unternehmen Mitarbeiteraktien und Beteiligungsprogramme managt, als CEO einzusteigen und meine IT-Erfahrung einzubringen.» Neu war dabei nicht nur die Branche, sondern auch der Umstand, dass Equatex einer Private-­Equity-Firma gehörte. Diese Tatsache führte schliesslich auch zum Bruch. «Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es nicht darum geht, das Unternehmen aufzubauen und zu entwickeln, sondern es möglichst rasch wertvoll zu machen und dann zu verkaufen. Nachhaltigkeit war nicht gefragt.» So entschloss sich Golob, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und gründete Karldigital. «Ich habe in all den Jahren viele grosse Transformationen verantwortet. Dieses Wissen wollte ich auch anderen anbieten.» Aus einem Mandat bei Xerox wurde im November 2019 schliesslich eine Festanstellung als Schweizer Länderchef und als Verantwortlicher für das Business Development auf DACH-Ebene. «Diese Zweiteilung fand ich sehr spannend, nur die Position als Schweizer Länderchef hätte mich weniger gereizt.»
 
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