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ICT-Markt Schweiz schrumpft - Security und Cloud legen zu

ICT-Markt Schweiz schrumpft - Security und Cloud legen zu

(Quelle: Pixabay/JanBaby)
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17. September 2020 - Angesichts der Coronakrise wird auch der Schweizer ICT-Markt in diesem Jahr schrumpfen, wobei noch unklar ist, wie stark. Sicher ist, dass es auch Bereiche gibt, die zulegen – so etwa die Cloud oder das ICT-Security-Geschäft und hierbei insbesondere der Bereich Managed Security Services, wo die Marktforscher von MSM Research von einem Plus von mehr als 10 Prozent ausgehen.
Das Schaffhauser ICT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen MSM Research hat seine aktuellen Einschätzungen zum Schweizer ICT-Markt nach mittlerweile rund sechs Monaten Coronapandemie publiziert und spricht dabei von einer "volatilen Lage", die eine genaue Prognose enorm schwierig macht. Deshalb geht MSM Research aktuell von drei möglichen Szenarien aus, welche unterschiedliche Prognosen nach sich ziehen.

Im positiven Szenario mit offenen Grenzen, einer raschen Erholung ab Juli, ohne zweite Welle und steigendem Konsum glauben die Auguren, dass der Schweizer ICT-Markt heuer um weniger als 4 Prozent schrumpft. Im negativen Szenario mit einer zweiten Welle, einem erneuten Lockdown, rasch steigenden Arbeitslosen- und Konkurszahlen und einer rapide sinkenden Konsumstimmung könnte das Minus derweil mehr als 9 Prozent betragen. Dazwischen steht das von Philipp Ziegler, CEO von MSM Research, als "wahrscheinlichste Entwicklung" bezeichnete Basis-Szenario. Hier gehen Ziegler und Co. davon aus, dass sich die Situation ab Juli langsam erholt, die Grenzen offen bleiben, keine zweite Welle eintrifft, die Einschränkungen noch bis im dritten Quartal 2020 bleiben, im kommenden Jahr ein Impfstoff erhältlich ist und die globale Konjunktur positiv bleibt. In dem Fall muss mit einem Einbruch des ICT-Marktes um 5,1 Prozent gerechnet werden, während für 2021 wieder mit einem Plus von gut 4 Prozent gerechnet werden darf.

Security- und Cloud-Projekte dominieren

MSM Research hat in Schweizer Unternehmen auch nachgefragt, welche Projektthemen aktuell am meisten Bedarf in der ICT generieren. Betrachtet man dabei die Projekte aus den Fachabteilungen, werden am häufigsten "mobile Lösungen, der mobile Arbeitsplatz und UCC-Lösungen" genannt. Dahinter folgen Digitalisierungs- respektive IoT- und Industrie-4.0-Projekte, vor Datenschutz- und ERP-Projekten. Aus den IT-Abteilung die klar am häufigsten genannten Projekte betreffen derweil die IT-Security (76%), vor Projekten, die sich mit der Verlagerung des ICT-Betriebs (Sourcing, Cloud) befassen (64%).

Mit diesen beiden Themen – die Philipp Ziegler als "Gewinner der Coronakrise bezeichnet, sofern es in der Situation überhaupt Gewinner gibt" – haben sich die Marktforscher auch bezüglich Ausgaben befasst. 51 Prozent der befragten Unternehmen würden demnach zu Protokoll geben, dass die Ausgaben für ICT-Security vor dem Hintergrund der Coronakrise steigen, während 40 Prozent von unveränderten Ausgaben im Vergleich mit der Pre-Coronazeit ausgehen. Nur in 9 Prozent der Unternehmen werden die Security-Ausgaben angesichts Corona gekürzt. Ähnlich die Situation bezüglich Ausgaben für Cloud Computing, wo 58 Prozent angesichts Corona mehr ausgeben und nur 2 Prozent erklären, die Ausgaben würden gekürzt.

Und so erstaunt es auch nicht, dass MSM Research davon ausgeht, dass das ICT-Security-Geschäft, das 2019 einen Umsatz von 2,44 Milliarden Schweizer Franken generiert hat, trotz einem rückläufigen ICT-Gesamtmarkt in diesem Jahr um 3,7 Prozent zulegen wird. Sogar noch stärker im Plus sehen die Auguren den Bereich Managed Security Services, der um 10,1 Prozent wachsen soll.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Welche Security-Bedrohungen Unternehmen fürchten und weshalb die Bedeutung von Managed Security Services steigt.
 
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