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«Jährliche Wachstumsraten von 15 bis 20 Prozent»

«Jährliche Wachstumsraten von 15 bis 20 Prozent»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2020/07 – Seite 1
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4. Juli 2020 - JLS Digital bietet die gesamte Omnichannel-Palette aus einer Hand an. Laut CEO ­ Patrick Minder liegt darin das Erfolgsrezept des Unternehmens, denn nur Hardware zu installieren, reicht heute nicht mehr.
«Jährliche Wachstumsraten von 15 bis 20 Prozent»
«Wer lediglich Hardware an Wände und Decken schrauben kann, schafft heute keinen Mehrwert.» (Quelle: JLS Digital)
«Swiss IT Reseller»: Eine Omnichannel-­Strategie gilt heute für einen Retailer als Muss. Welchen Teil einer Omnichannel-Strategie können Sie als Integrator hier beitragen?
Patrick Minder: JLS ist in allen Kanälen unterwegs: Mobile, Web, E-Commerce sowie in der digitalen Kommunikation und Interaktion am Point of Sale. Letzteres – Digital-Signage-Lösungen zur reinen Kommunikation oder interaktive Ansätze wie Touch- und Tablet-Anwendungen – ist unser Steckenpferd.

Damit sind Sie allerdings breiter aufgestellt als der durchschnittliche System­integrator.
Das darf man sicherlich so sagen. Diese Aufstellung ist de facto aber unser Erfolgsrezept. Wer lediglich Hardware an Wände und Decken schrauben kann, schafft heute keinen Mehrwert. Das Geschäft, in dem wir tätig sind, erfordert Verständnis darüber, wie über die verschiedenen Kanäle am PoS, im Web oder über das Mobilgerät kommuniziert werden muss und welche Anforderungen die Mitarbeiter im Retail haben. Ohne dieses Verständnis wird es enorm schwierig, zu reüssieren.

Welches Know-how braucht denn ein System­integrator heute, um den Retail mit digitalen Lösungen unterstützen zu können?
Man muss die Grundsätze des Retail-Marketings und des Retail-Vertriebs verstehen und braucht eine hohe Kommunikations-, Umsetzungs- und Betriebskompetenz. Ausserdem muss man in der Lage sein, diese Kompetenzen vereinen zu können, um so seinen Kunden – sprich den Retailer – ganzheitlich und langfristig betreuen zu können. Denn nochmal: Mit dem Anbringen des Displays an der Decke ist die Arbeit des Integrators nicht getan, denn das Display will bespielt und betrieben werden, und hier liegt die grosse Kunst.
Dazu braucht es aber breit gefächerte Skills. Was für Spezialisten beschäftigt JLS?
Wir beschäftigen aktuell rund 90 Leute. Darunter finden sich klassische Hardware-Projektleiter, Field-Supporter, ein Operations-Team, Kommunikationsberater, 2D- und 3D-Filmproduzenten, Marketingspezialisten, ein ganzes Team an Software-Entwicklern, Interaction Designer sowie ein Consulting-Team, das verschiedene Elemente zusammenzubringt.

Nicht jeder Integrator hat diese Skills und kann alles aus einer Hand anbieten. Sind Partner ein möglicher Weg?
Gemeinsam mit Partnern Lösungen anzubieten ist sicher eine Möglichkeit. Was man als Digital-Signage-Systemintegrator allerdings im Minimum vorweisen muss, ist nebst der Umsetzungskompetenz auch Know-how bezüglich Marketing und Betrieb. Zudem bin ich der Überzeugung, dass das Geschäft für klassische Systemintegratoren in absehbarer Zukunft zunehmend schwieriger wird, da die Konvergenz zwischen den verschiedenen Kanälen zunimmt und das Geld in erster Linie im Betrieb und nicht mit dem Projekt verdient wird.

Gibt es Situationen, in denen auch Sie sich Unterstützung von extern holen?
Selbstverständlich. Wir arbeiten mit Retail-­Experten, Innenarchitekten oder für spezifische digitale Anforderungen, wo uns inhouse die Spezialisten fehlen, auch mit externen Dienstleistern zusammen.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den Herstellern und Distributoren?
Wir sind auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit angewiesen, und mehrheitlich funktioniert diese Zusammenarbeit sehr gut. Positiv ist, dass die Produkthersteller ihr Portfolio in jüngerer Vergangenheit stark verbreitert haben, was uns als Integrator hilft. Wir sind heute substanziell weniger gefordert, Komponenten direkt in China zu beschaffen, sondern können die herkömmlichen Beschaffungskanäle nutzen.

 
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