x
Ihr Ad-Blocker ist aktiviert
Bitte schalten Sie für diese Webseite den Ad-Blocker und den Schutz vor Aktivitätenverfolgung aus.

IBM mit Umsatz- und Gewinnrückgang und gestrichener Jahresprognose

IBM mit Umsatz- und Gewinnrückgang und gestrichener Jahresprognose

(Quelle: IBM)
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
21. April 2020 - Der Umsatz von IBM ging im ersten Quartal 2020 um 3,4 Prozent auf 17,6 Milliarden Dollar zurück, und beim Gewinn gab es eine Rote null. Ausserdem wird die Jahresprognose gestrichen.
IBM hat über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2020 informiert. Dabei muss der Technologiekonzern einen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent auf 17,57 Milliarden Dollar vermelden. Vor Steuern machte IBM einen Verlust von 49 Millionen Dollar, was faktisch einer roten Null entspricht. Vor Jahresfrist konnte das Unternehmen noch einen Gewinn vor Steuern von 1,88 Millionen Dollar ausweisen. Der Nettogewinn im Q1 2020 betrug derweil 1,18 Milliarden Dollar, was ebenfalls deutlich weniger ist als vor einem Jahr (1,59 Mia.). Dass ein Gewinn ausgewiesen werden kann, soll primär mit Steuervorteilen durch Umstrukturierungen zusammenhängen. Die Ergebnisse entsprechen in etwa den Erwartungen, die Aktie verlor nach Bekanntgabe der Zahlen nach Börsenschluss leicht.

Zugelegt hat IBM im Q1 2020 vor allem in den Bereichen Cloud & Cognitive Software (von 4,97 auf 5,24 Mia.), während der Umsatz bei den Global Technology Services von 6,87 auf 6,47 Milliarden zurückging. Für Red Hat – IBM hatte den Open-Source-Riesen letzten Juli übernommen – meldet IBM ein Umsatzplus von 18 Prozent auf 1,07 Milliarden.

Angesichts der Coronakrise verzichtet IBM auf eine Jahresprognose. Im März sollen die Software-Transaktionen praktisch zum Erliegen gekommen sein, liess IBM im Rahmen der Zahlenpräsentation ausserdem vermelden, da die Kunden vorerst andere Prioritäten hatten. Langfristig hoffe man aber, von der Situation profitieren zu können, da die Bedeutung von Cloud und Künstlicher Intelligenz steigen werden. (mw)

Weitere Artikel zum Thema

IBM hat Red Hat übernommen
10. Juli 2019 - IBM hat für Red Hat insgesamt 34 Milliarden US-Dollar bezahlt und die geplante Übernahme des Linux- und Cloud-Spezialisten nun abgeschlossen. Big Blue stärkt damit seine Position im Hybrid-Cloud-Markt. Open-Source-Projekte wie Fedora laufen unverändert weiter.
IBM schwächelt bei Umsatz und Gewinn - oder doch nicht?
17. April 2019 - IBM hat die Zahlen für das erste Quartal 2019 bekannt gegeben. Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent, der Gewinn liess um 5 Prozent nach. Das Unternehmen gibt sich dennoch optimistisch: Man habe beim Geschäft mit Cloud-Diensten, Kognitivsoftware und Consulting übers ganze Jahr gesehen gut zugelegt.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER