Jährlich beleuchtet der Swiss Payment Monitor der Universität St. Gallen und der ZHAW die Bezahlgewohnheiten der Schweizerinnen und Schweizer. Die jüngst erschienene Version 2026 zeigt, dass mobiles Bezahlen nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel mit 31,4 Prozent der Transaktionen ist. Die Bezahlmethode scheint sich aber einzupendeln: Das Wachstum bei der Nutzung im Vergleich zum Vorjahr beträgt überschaubare 0,1 Prozentpunkte. Dasselbe gilt für die Debitkarte, die mit 30,4 Prozent und ebenfalls einem Wachstum von 0,1 Prozentpunkten auf Platz zwei landet.
Einen Aufschwung erlebt derweil die physische Kreditkarte, die nicht via Bezahl-Services auf Mobilgeräten (bspw.
Google Pay) verwendet wird. Hier beträgt das Wachstum 3,4 Prozentpunkte, die Kreditkarte kommt damit auf einen Marktanteil von 17,2 Prozent.
Während digitales Zahlen und die Debitkarte bei der Zahl der Transaktionen führen, liegt die Kreditkarte beim Gesamtumsatz mit 35,4 Prozent Marktanteil und einem Wachstum von 7,8 Prozentpunkten deutlich vorne.
Der Grund für den Spitzenplatz des mobilen Bezahlens kommt aus dem Distanzgeschäft – hier dominiert die Bezahlart mit 74,4 Prozent und einem Wachstum von 3,1 deutlich. Unangefochtener Marktführer ist in diesem Segment wenig überraschend
Twint mit 62,7 Prozent der mobilen Transaktionen.
Im Präsenzgeschäft steigt die Debitkarte trotz eines Rückgangs von 0,7 Prozentpunkten in der aktuellen Berichtsperiode wieder auf den Spitzenplatz auf (27,1 % Marktanteil), Bargeld kommt mit 1,6 Prozentpunkten auf 26,5 Prozent Marktanteil und landet damit wieder hinter der Debitkarte auf Platz 2.
Alle Ergebnisse finden sich im PDF zur Studie,
das hier einsehbar ist.
(win)