Eine neue Distributionsvereinbarung sorgt dafür, dass Partner in der EMEA-Region Meter künftig über Westcon-Comstor beziehen und bei Kunden einsetzen können. Damit erweitert
Westcon sein Netzwerk-Portfolio um ein Angebot, das Netzwerk-Infrastruktur als laufenden Service verkauft: Statt einzelne Geräte zu beschaffen und zu betreiben, erhalten Kunden ein "Netzwerk im Abo" – inklusive Hardware, Software und Managed Services.
Meter bündelt dabei Switching, WLAN, integrierte Sicherheit und Stromversorgung in einem Full-Stack-Ansatz mit einheitlichem Betriebssystem. Abgerechnet wird laut Mitteilung nicht nach der Anzahl Geräte, sondern nach der Grösse eines Standorts. Das soll die Kosten planbarer machen und den Einstieg erleichtern, weil keine hohen Anfangsinvestitionen nötig sind. Als Zielgruppe nennt Meter Organisationen mit verteilten Umgebungen, etwa im Einzelhandel, in der Logistik oder im Hochschulbereich.
Für Partner stellt Westcon wiederkehrende Umsätze in den Vordergrund und verweist darauf, dass Projekte auch bei knappen Budgets einfacher umsetzbar seien. Zudem umfasst der Service laut den Angaben eine Co-Managed-Implementierung, laufenden Support sowie Lifecycle-Upgrades, was operative Aufwände und "versteckte Kosten" reduzieren soll. Westcon will die Einführung zusätzlich mit Value-Added-Services begleiten – von Training und Weiterbildung über datenbasierte Einblicke bis hin zum Solution Lifecycle Management.
"Meter bietet einen neuen, einfachen und profitablen Ansatz für Networking, der direkt auf die Bedürfnisse unserer Partner eingeht und gleichzeitig unser Netzwerk-Portfolio sinnvoll erweitert", sagt Daniel Hurel, Senior Vice President (Bild), Westcon EMEA Go-To-Market bei Westcon-Comstor. Adam Ulfers, Head of Sales and Channel bei Meter, spricht von einem Ausbau in den EMEA-Channel und verweist auf die Reichweite und Expertise von Westcon-Comstor, um die Präsenz in der Region zu skalieren.
(dow)