Microsoft-Partner und ICT-Fachkräfte an einem Tisch

Microsoft-Partner und ICT-Fachkräfte an einem Tisch

(Quelle: SITM)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/04 – Seite 1
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30. März 2019 - Microsoft hat zusammen mit seinen Partnern dem Fachkräftemangel in der ICT-Branche den Kampf angesagt. Bereits zum zweiten Mal wurde deshalb ein Jobscouting Day durchgeführt.
Im September 2018 verkündete Marianne Janik, CEO von Microsoft Schweiz, dass das Unternehmen bestrebt sei, aktiv gegen den grassierenden Mangel an Fachkräften in der hiesigen ICT-Branche vorzugehen. Dazu habe Microsoft ein langfristiges Projekt ins Leben gerufen und das eigene Partnernetzwerk eingebunden, um Synergien zu nutzen. Wie Janik damals gegenüber "Swiss IT Reseller" erklärte, würden viele Unternehmen versuchen, das Problem im Alleingang zu lösen, was wenig zielführend sei, zumal der Fachkräftemangel auf diese Weise lediglich verwaltet werde. Dies ist angesichts der Prognose von ICT-Berufsbildung Schweiz, nach der hierzulande bis 2026 rund 40’000 ICT-Fachkräfte fehlen werden, keine nachhaltige Option.

Die Leitung des Projektes wurde Gio­vanni Putignano, Partner Business Development Manager bei Microsoft Schweiz, anvertraut. Bereits Ende September fand ein Workshop mit 24 Vertretern von Unternehmen aus dem Partnernetzwerk und anderen Anspruchsgruppen wie ICT-Berufsbildung Schweiz und SwissICT statt. In einem ersten Schritt wurde die Situation analysiert, danach wurden aus den Erkenntnissen Lösungsansätze formuliert, aber auch erste konkrete Massnahmen umgesetzt. Eine davon ist eine Learning-Plattform, die Microsoft online aufgeschaltet hat und die kostenlose Lerninhalte für Spezialisten bereitstellt.

Doch schon vor dem offiziellen Start der Initiative gegen den Fachkräftemangel war Microsoft mit seinen Partnern aktiv und hatte bereits Ende Februar 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich einen Jobscouting Day durchgeführt, an dem stellensuchende IT-Fachkräfte direkt mit Unternehmen aus dem Partnernetzwerk von Microsoft in Kontakt treten konnten, die ihrerseits auf der Suche nach Spezialisten waren. Es war denn auch der Erfolg dieses ersten Events, der die Veranstalter dazu bewog, das Format ein Jahr später noch einmal zu nutzen, jedoch mit einigen Änderungen, die sich aufgrund der Rückmeldungen aus dem ersten Workshop ergeben haben.

Über 100 Kandidaten

Der zweite Jobscouting Day wurde somit am 28. Februar 2019 am Hauptsitz von Microsoft in Wallisellen durchgeführt, wiederum in Partnerschaft mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit. Ziel der Veranstaltung war einmal mehr, arbeitssuchende Fachkräfte an Unternehmen im Partnernetzwerk von Microsoft zu vermitteln. Dazu wurden aus 16 Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich 287 Lebensläufe von Stellensuchenden mit einem IT-Profil zusammengetragen, und zwar aufgrund der Kriterien, welche die 16 teilnehmenden Microsoft-Partner vorgegeben hatten. So lag der Fokus auf der Suche nach Entwicklern, Architekten, Projektleitern und Sales-Spezialisten – allesamt Ressourcen, die viele Unternehmen händeringend benötigen.

Wie Renato Moretti, Personalberater und Kundenberater des RAV Zürich Nansenstrasse, der die Veranstaltung begleitet hat, erklärte, mussten die Partnerfirmen während drei Tagen sämtliche Curricula sichten und diejenigen Stellensuchenden auswählen, die sie in einem persönlichen Gespräch kennenlernen wollten. So seien aus den ursprünglich fast 300 Lebensläufen 139 selektiert worden. Danach habe man die betreffenden Kandidaten kontaktiert und zum Jobscouting Day eingeladen, so Moretti. Allerdings hätten bis zum Tag der Veranstaltung bereits mehrere davon eine neue Anstellung gefunden, sodass letztlich 113 Stellensuchende am zweiten Event teilnahmen. Die jüngste Person hatte dabei Jahrgang 1998, die älteste 1956.
 
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