Das Geschäft mit Handy-Schrott

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/11 – Seite 1
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4. November 2012 - In der Schweiz buhlen gleich mehrere Firmen um gebrauchte Handys. Die Nachfrage nach den Altgeräten im Ausland ist gross.
Das Geschäft mit Handy-Schrott
Aktuell werden auf Verkaufen.ch Handys und Smartphones angekauft, aber auch eine Ausweitung auf andere Elektronikgeräte ist in Zukunft möglich. (Quelle: Verkaufen.ch)
Waren gebrauchte Handys früher bestenfalls Elektronikschrott und wurden von Verkaufsstellen als Service am Kunden zurückgenommen, buhlen inzwischen mehrere Player um die alten Telefone von Herr und Frau Schweizer. So wirbt beispielsweise Mobilezone prominent damit, dass man «bis zu 197 Franken» für ein altes Handy bekommt – wobei «alt» relativ ist, schliesslich bezahlt die Handy-Kette diesen Betrag für ein iPhone 4S mit 16 GB. Daneben ist mit Verkaufen.ch eine neue Plattform online gegangen, die sich ganz dem Ankauf von gebrauchten Handys sowie Tablets verschrieben hat und beispielsweise für ein 16-GB-iPhone-4S in gutem Zustand über 350 Franken verspricht. Hinzu kommen zahlreiche weitere Player wie Orange, Digitec oder die Post, die ebenfalls Geld oder Gutscheine für gebrauchte Handys springen lassen.

Hohes Marktpotential

Das Business-Modell hinter dem Einkauf gebrauchter Handys ist rasch erklärt. Dazu Mobilezone-CEO Martin Lehmann: «Gebrauchte Handys, die noch einwandfrei funktionieren, werden über einen Dienstleistungspartner in anderen Ländern – beispielsweise in Asien – als Gebrauchtware wiederverkauft und dort teilweise während mehrerer Jahre weiterverwendet. Alte Handys, die nicht mehr richtig funktionieren, werden bei der zur Mobilezone-Gruppe gehörenden Firma Mobiletouch demontiert und fachgerecht rezykliert.» Bei Orange werden die Althandys derweil dem spezialisierten Partner Anovo übergeben, der diese dann aufbereitet in verschiedene Kanäle weltweit liefert – unter anderem über den Grosshandel in Länder, in denen möglichst kostengünstig moderne Geräte erhältlich sein sollen, aber auch an Versicherungen als Ersatzgeräte oder direkt an Endverbraucher.
 
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