Microsoft mutiert zum BI-König

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07 – Seite 1
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14. April 2009 - Wie eine Studie des Marktforschers Gartner zeigt, hat sich Microsoft an die Top-BI-Hersteller herangetastet. Für die Zukunft sieht es gut aus.
Still und leise hat sich Microsoft in die Topliga der Business-Intelligence-Anbieter vorgearbeitet. Dies behauptet zumindest eine aktuelle Studie des Marktforschers Gartner. Microsoft kommt dabei entgegen, dass sich anhand der Antworten der befragten Unternehmensvertreter eine wachsende Abneigung gegen die Einführung von BI-Software offenbart, die nicht von ihrem Applikations-Lieferanten kommt. Die Studie zeigt auch, dass Firmen zunehmend diversifizieren und zusätzlich zu ihrer «Standard»-Plattform zusätzliche Lösungen einführen oder einzuführen gedenken. Als Standard-Plattform definierte Gartner dabei die erste, welche unternehmensweit eingeführt wurde.

Business Objects sehr verbreitet

Als Standard-Lösung wurde nur von 11 Prozent der Befragten der Name Microsoft genannt. An der Spitze liegt Business Objects mit 27 Prozent, gefolgt von Cognos mit 22 Prozent und SAP mit 13 Prozent. Zählt man SAP und Business Objects zusammen, kommen die Walldorfer auf satte 40 Prozent, wogen Oracle (5 Prozent) und Hyperion (4 Prozent) deutlich zurückliegen. SAS Institute ist mit einem Anteil von 8 Prozent deutlicher Spitzenreiter unter den unabhängigen Anbietern, gefolgt von Microstrategy, der von 3 Prozent als Standard-Plattform genannt wurde.

Der Blick nach vorne hingegen offenbart Microsofts gewachsene Stärke in sachen BI. Von den befragten Vertretern von Unternehmen, die heute noch kein BI-Tool einsetzen, dies aber in den kommenden 12 Monaten planen, gaben 26 Prozent an, eine Microsoft-Lösung einsetzen zu wollen. Mit 25 Prozent knapp dahinter wurden SAP und Business Objects genannt, gefolgt von Oracle und Hyperion mit 23 Prozent, Cognos mit sieben Prozent, Qliktech und SAS mit sechs Prozent.
 
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