Microsoft will .Net-Image aufpolieren

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2002/22
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16. Dezember 2002 - An der Hochschule für Technik Rapperswil wurde europaweit das erste .Net-Kompetenzzentrum eingeweiht.
In Rapperswil wurde vor einer Woche an der HSR (Hochschule für Technik Rapperswil) europaweit das erste .Net-Kompetenzzentrum eröffnet. Beteiligt am Projekt sind neben der Informatik-Abteilung der Hochschule als Partnerunternehmen natürlich Microsoft, sowie Siemens Building Technologies, der IT-Dienstleister bbv Software Services und Concurrent Engineering, Dienstleister im Bereich Software Engineering.
«.Net ist eine Software, die Informationen, Personen, Systeme und Geräte zu verbinden versucht.», so die Definition von Alexander Stüger, General Manager Microsoft Schweiz. Im Zentrum von .Net stehen so genannte XML Web Services, eine Technologie, mit der grössere Anwendungen und Systeme auf beliebigen Plattformen über das Internet zusammenarbeiten und Daten austauschen können.

.Net attraktiver machen

Das Kompetenzzentrum soll als Drehscheibe für .Net in den Bereichen Ausbildung, Weiterbildung und Technologietransfer fungieren. Das Know-how der Partner in Sachen Mobile Computing, Enterprise Applications oder Embedded Systems soll in die Dienstleistungen des Zentrum einfliessen. Die HSR erhält über das «Academic Alliance Program» von Microsoft Zugang zu den neuesten Software-Technologien der Redmonder.
Das Projekt soll aber auch das Image von Microsoft bei den Studenten verbessern, dass bisher eher schlecht ist. An den meisten Hochschulen liegt zudem der Fokus bisher auf Java-Applikationen. Java wird auch an der HSR die erste Ausbildungsplattform bleiben, .Net sei aber eine attraktive Alternative. In einer Umfrage haben sich die Studenten positiv über die .Net-Technologie geäussert: «Microsoft hat mit .Net endlich mal etwas brauchbares auf den Markt gebracht.» So laufen denn auch schon erste Projekte basierend auf .Net, u.a. zwei Diplomarbeiten.
Auch die Partnerfirmen sollen profitieren und wollen mit dem Einsatz von .Net Wettbewerbsvorteile erzielen oder als Arbeitgeber attraktiv bleiben. «.Net ist für EDV-Dienstleister ein Muss für die Zukunft.» so Hubert Züger von Conurrent Engineering. Das klassische Kleinunternehmen sieht im .Net-Netzwerk eine wichtige Unterstützung beispielsweise beim Aufbau von Know-how oder der Initialisierung von Projekten und Studien. Siemens Building Technologies will gemeinsam mit der HSR Pilotanwendungen starten. In zwei bis drei Jahren will das Unternehmen ohne fremde Hilfe im .Net-Bereich entwickeln können.
Die Anschub-Finanzierung für das Projekt seitens der Partner liegt bei ca. 20’000 Franken pro Partner. Ziel der HSR ist es aber, im betreffenden Bereich baldmöglichst selbsttragend zu sein. Es sollen aber auch Förderprojekte vom Bund angezapft werden. Das Kompetenzzentrum wird von Hansjörg Huser, dem Leiter der Abteilung Informatik der HSR geführt und nimmt den Betrieb mit fünf Mitarbeitenden auf. (sk)

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