Eine komplette Security-Umgebung im Würfelformat

Eine komplette Security-Umgebung im Würfelformat

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2022/06 – Seite 2
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Und man kann die Security Fabric – eine Lösung, die auf dem Papier vielleicht eher schwierig greifbar ist – erlebbar machen?
Genau. In einer zunehmend virtuellen Umgebung Produkte zu präsentieren, wird immer mehr zur Herausforderung. Mit dem Rack können wir zeigen, welche physischen Komponenten zu einer Security Fabric gehören, und welche virtuellen Komponenten Teil davon sind. Zudem kann man aufzeigen, dass Fortinet mehr ist als nur eine Fire­wall, dass der Hersteller das ganze Lösungsspektrum abdeckt.

Die Komponenten, die in der Security Fabric as a Rack verbaut werden, sind vordefiniert? Oder kann ein Partner selbst auswählen, was im Rack verbaut wird?
Grundsätzlich ist das Rack ausgelegt auf die Desktop-Komponenten, die wir verbaut haben und die wir auch häufig verkaufen. Natürlich wäre es möglich, auch andere Komponenten zu verbauen, sofern das Design respektive die Grösse des Racks dies zulassen. Wie gesagt kann man das Rack auf Wunsch beispielsweise um einen Internetzugang via Fortiextender mit SIM-Karte erweitern. Zudem haben wir die Idee, das Rack um Operational-Technology-Komponenten erweitern zu können, bei denen es darum geht, Systeme im Industriebereich abzusichern. Fortinet hat Komponenten im Angebot, mit denen sich Industrieprotokolle in der Produktion überwachen lassen. Das kann man mit dem Rack ebenfalls zeigen. Denkbar wäre zum Beispiel, dass man zu Demonstrationszwecken eine digitalisierte Eisenbahnanlage aufbaut und zeigt, wie diese gesteuert oder geschützt werden kann. Oder man macht dasselbe mit einer Pumpe, die einen Ballon füllt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Könnte ein Endkunde die Security Fabric as a Rack auch produktiv einsetzen?
In der Theorie schon, dafür gemacht ist sie allerdings nicht. Ein produktiver Einsatz ist allein schon aus Single-Point-of-Failure-Überlegungen nicht ratsam. So ist beispielsweise der Mini-Rechner, auf der die virtuellen Instanzen laufen, nicht redundant ausgelegt. Aber was die Komponenten angeht wäre es absolut möglich, die Security Fabric as a Rack auch produktiv einzusetzen.
Welche Partner werden die Möglichkeit haben, eine Security Fabric as a Rack zu beziehen? Nur die Fortinet-Reseller von Boll Engineering?
Wir stellen keine Bedingungen bezüglich dessen, welcher Partner ein Rack beziehen darf. So ist die Lösung ja auch für Reseller prädestiniert, die bis anhin noch keine Erfahrungen mit Fortinet gemacht haben. Das Einzige, das sie dafür tun müssen ist, sich bei Fortinet als Partner zu registrieren, um so die NFR-Komponenten zu erhalten. Für bestehende Fortinet-Partner dürfte das Rack vor allem spannend sein, um bei den Endkunden eine Demo-Umgebung aufstellen zu können oder um neue Mitarbeitende im geschützten Rahmen Erfahrungen mit Fortinet sammeln zu lassen.

Wie viel kostet die Lösung denn?
Die Kosten belaufen sich auf rund 2500 bis 3500 Franken pro Rack – je nach Ausstattung. Wobei die Hälfte der Komponentenkosten auf den Mini PC entfallen, den wir verbauen. Denn der PC braucht doch eine gewisse Leistung, um alle die Virtuellen Maschinen betreiben zu können.

Wird Boll auch Trainings rund um die Security Fabric as a Rack anbieten?
Im Trainingsbereich stellen wir aktuell Überlegungen an, ob wir eintägige Einführungskurse für die gesamte Security Fabric organisieren wollen, bei denen wir jedem Teilnehmer ein Rack auf den Tisch stellen, um den Teilnehmern einen ersten Einblick in das Konzept der Security Fabric zu geben – und das nicht aus Marketingperspektive, sondern mit Fokus auf den realen Einsatz.

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