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Betrieb durch Partner als Hyperscaler-Alternative

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/01 – Seite 3
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Preis als Herausforderung

Mit dem Speicherspezialisten Netapp und dessen Lösungen sind die vier Partner grösstenteils zufrieden. "Für uns entscheidend ist, dass Netapp eine ganzheitliche Datenmanagement-Lösung bietet und nicht einfach nur Storage", so Schneebeli von Agiba. Hinzu komme, dass Netapp sehr viele der Umsysteme einschliesse, die beim Kunden im Einsatz seien, sei es SAP, Exchange, SQL oder Sharepoint. Positiv wertet Schilt von BNC bezüglich der Lösungen, dass es Netapp geschafft habe, Ontap als das führende Datenmanagement-Betriebssystem zu etablieren. "Die Ontap-Entwicklung schätzen wir sehr. Kunden erhalten in regelmässigen Abständen neue Releases mit zusätzlichen Features. Ausserdem hat Netapp in den Cloud-Bereich investiert und Cloud-Produkte lanciert, die wir auch bereits schon erfolgreich verkaufen konnten." Schilt kritisiert aber, dass Netapp zum Teil Firmen hinzukauft und ins Portfolio integriert: "Als Partner da die Übersicht zu behalten, ist schwer – zumal dann die Produktenamen wechseln oder die Funktionalitäten anderweitig integriert werden." Die Zusammenarbeit bezeichnet er derweil als hervorragend. "Es ist eine sehr angenehme Zusammenarbeit, Hersteller und Systemintegratoren gehen partnerschaftlich miteinander um." Und auch Schneebeli von Agiba gibt an, dass man zu Netapp ein sehr gutes Verhältnis hat. "Das IT-Geschäft ist eben ein People-Business, das wird auch in nächster Zukunft so bleiben. Das ganze Ökosystem muss stimmen. Das schätzen nicht nur unsere Kunden, auch ich persönlich lege sehr viel Wert darauf, dass unsere Partnerschaften stabil sind."
Trotz aller Zufriedenheit: Die Preispolitik von Netapp bezeichnet Schneebeli als Herausforderung. "Einerseits gibt es Expresspacks, die die Projektabwicklung stark vereinfachen. Andererseits gibt es frei konfigurierbare Systeme, wo eng mit dem Netapp-Verkauf gearbeitet werden muss. Dabei sind die Preise jeweils nicht transparent, was uns gelegentlich in Erklärungsnotstand gebracht hat", führt er aus.

Marazzi von Netcloud meint derweil: "Ich glaube, es ist für Netapp sehr schwierig, mit den Preisen konkurrenzfähig zu bleiben, zumal Hersteller aus dem asiatischen Raum in den Markt drängen." In eine ähnliche Kerbe haut Studler von Itris: "In der Tat treten heute chinesische Unternehmen mit marktunüblichen Preisen im klassischen Datacenter-Bereich auf, was langfristig negative Auswirkungen auf den Schweizer IT-Markt haben könnte." Diese Unternehmen würden oft Technologien verwenden, die von anderen Anbietern erforscht und entwickelt wurden und zu deren Entstehung sie keinen Beitrag geleistet hätten. "Innovation bleibt dabei meist aus, denn lediglich günstig zu produzieren und zu verkaufen führt zu keinem technologischen Fortschritt. Es zwingt andere Hersteller lediglich dazu, ihre Investitionen in die Forschung ebenfalls zu senken, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben", gibt Studler zu bedenken.

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