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Cisco: "Alle Parteien können profitabel arbeiten"

Cisco: "Alle Parteien können profitabel arbeiten"

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/07 – Seite 2
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Auf die Frage nach Fokusthemen, bei denen Partner am Ball bleiben sollten, legt Schmid wie zu Beginn besonderes Augenmerk auf die Strategie der Automatisierung und Software-Orientierung. Ebenfalls als sehr relevant sieht er Managed Services: "Der Managed-Service-Trend ist beschleunigend. Vor Jahren dachte man noch, dass das nur ein Geschäft für Service Provider sei. Wegen dem heutigen Erfolg von Managed Services sollte man als Partner aber ein Auge darauf haben." Interessant dabei wäre, so Schmid, dass Partner in diesem Bereich auf Cisco-Plattformen mit eigenen Inhalten Mehrwert schaffen und sich von der Konkurrenz abheben könnten. Als drittes Thema geht er auf Security ein, wo traditionelle Cisco-Partner entscheiden müssten, wie sie dieses grundlegend angehen möchten. Es stelle sich etwa die Frage, welche Security-­Bereiche ein Partner überhaupt abfedern wolle und in welchen Bereichen eine Partnerschaft gewünscht sei.

Mit grundlegenden Änderungen in der Channel-Strategie müssten die Partner vorläufig nicht rechnen, versichert Schmid. Einzig einige neue Zertifizierungen, wie etwa im Rahmen des Firejumper-Programms ­seien diesbezüglich interessant ? für eine höhere Dichte an Spezialisten auf dem Schweizer Markt.

Entwicklung und Chancen für KMU

An der Cisco Live! lag ein sehr starker Fokus auf der Förderung von Drittentwicklungen für die Cisco-Intent-based-­Networking-Plattform. Dazu wurde DNA Center für Entwickler geöffnet und die Community-Plattform Devnet um das Sharing von Code und Lösungen erweitert. Auch Cisco Schweiz reagiert auf diese Entwicklung: "Wir bieten selbst regelmässig lokale Dev­net-Anlässe an, die für Kunden und Partner zugänglich sind. Neben der Option, als Experte an Cisco-Live-Events diesbezüglich mehr zu lernen, bringen wir diese Möglichkeit also auch ins Land." Dafür bietet Cisco regelmässig Workshops in verschiedenen Formaten an, die zwischen einem halben Tag und bis zu zwei Tagen dauern. Weil der Mehrwert auf der Plattform so wichtig sei, so Schmid, würden aktuell auch neue Mitarbeiter mit dem Fokus Devnet eingestellt.

Auch wenn das Thema Software natürlich für alle Cisco-Partner spannend sei, geht Schmid zum Schluss aber noch konkret auf kleinere Partner ein, die für lokal organisierte KMU die IT bereitstellen und bewirtschaften. Diese müssten, so Schmid, heute eine Entscheidung treffen, wie weit sie den Sprung in den Software-Bereich wagen sollten und wie viel Verantwortung sie dabei übernehmen wollen und können. Die Vorteile sieht er klar in einer vereinfachten Plattform mit vereinfachten Lösungen, dank derer kleine Anbieter weitere Services anbieten können, die vorher ausgelagert werden mussten. Neben der traditionellen Hardware-Installation und der Software-Bereitstellung können dank der Cisco-Plattform auch Produkte aus den Bereichen Netzwerk und Datacenter angeboten und damit das Portfolio erweitert werden. Als Beispiele nennt er Netzwerk-Security, Firewalls oder Device Management mit Meraki. "Mit einfachen Kapazitäten hat man heute so die Möglichkeit, einen Mehrwert und auch KMU Zugang zu einem umfassenderen Serviceangebot zu bieten." (win)

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