DXC: Mit gelebten Partnerschaften zum Erfolg

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/05 – Seite 1
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12. Mai 2018 - Nach dem Zusammenschluss der Enterprise-Services-­Sparte von HPE und CSC im April 2017 entstanden, kann DXC Technology auf ein erfolgreiches erstes Jahr in der Schweiz zurückblicken.
DXC: Mit gelebten Partnerschaften zum Erfolg
"Enterprise Services war bis dahin eher unzugänglich, es gab zwar Partnerschaften, aber die wurden nicht richtig gelebt. Jetzt haben unsere Vertriebsmitarbei­tenden einen finanziellen Anreiz, um Partner mit zu Kunden zu nehmen." Liliana Scheck, General Manager, DXC Technology (Quelle: DXC Technology)
DXC Technology feiert aktuell seinen ersten Geburtstag. Nach dem Merger der Enterprise-Services-Sparte von HPE und CSC im April 2017 entstanden, schaut General Manager Liliana Scheck auf ein erfolgreiches erstes Jahr für DXC in der Schweiz zurück. "Wir haben in diesem Jahr in der Schweiz sehr gute Ergebnisse erreicht und konnten unser erstes Jahr in jeder Hinsicht erfolgreich gestalten."

Bekannt gegeben wurde der Merger allerdings bereits im Mai 2016, also vor zwei Jahren. "Nichtsdestotrotz mussten wir aus steuertechnischen und wettbewerbsrechtlichen Gründen ein weiteres Jahr als Konkurrenten auf dem Markt auftreten", berichtet Scheck. Das sei sowohl für die Mitarbeitenden als auch die Kunden nicht immer einfach gewesen. "Wir sind auf dem Markt seit zwei Jahren bekannt, aber erst ein Jahr operativ aktiv." Die Kunden hätten denn auch unterschiedlich auf die Situation reagiert. Scheck mag sich an eine exemplarische Situa­tion bei einem potentiellen Kunden erinnern. "Dieser wollte uns einen Auftrag erteilen, ihm fehlten aber unsererseits Kompetenzen in einem gewissen Bereich. Er meinte, er würde sofort unterschreiben, wenn wir das Know-how von CSC hätten. Eine Woche später wurde die Übernahme bekannt, und der Kunde frohlockte. Und ich musste ihm dann sagen, dass wir noch nicht mit CSC zusammen­arbeiten durften." Gerade in diesem Fall habe man dann aber bei der Wettbewerbskommission eine Ausnahme erwirken können.

Keine Doppelspurigkeiten in der Schweiz

Abgesehen von dem etwas holprigen Start bezeichnet Scheck den Zusammenschluss in der Schweiz als gelungen. "Das Portfolio der beiden Unternehmen waren völlig komplementär. Von Seiten CSC bestand grosses Consultancy- und Industrie-Wissen, während bei Enterprise Services von HPE starke horizontale Lösungen, zum Beispiel in den Bereichen Datacenter oder Work­place, vorhanden waren", so die gebürtige Rumänin. Zudem sei man in unterschiedlichen Industrien präsent gewesen. Doppelspurigkeiten habe es keine gegeben, auch nicht personell.

Schweizweit sind für DXC aktuell rund 750 Mitarbeitende tätig, verteilt auf die Standorte Dübendorf, Bern, Genf, Nyon und Caslano. Dabei gehört die Schweiz zur Region North and Central Europe, die Nord-, Zentral- und Osteuropa umfasst. Die EMEA-Schicht, über die viele Unternehmen verfügen, hat DXC derweil abgeschafft. Scheck erklärt: "Wir haben Vice-President- und Senior-Vice-President-Positionen gestrichen und dafür kundennahe Stellen geschaffen, um unseren Kunden eine noch bessere Dienstleistung erbringen zu können."

Das hat auch zu einer sehr flachen, agilen und kundennahen Organisation geführt: Zwischen Liliana Scheck und dem DXC-CEO Mike ­Lawrie befindet sich nur noch der Leiter der Re­gion North and Central Europe, Michael Eberhardt. Entsprechend kurz sind die Entscheidungswege und der Zugang zum obersten Management ist einfach. Ein weiterer Vorteil für Liliana Scheck: Michael Eberhardt kennt das Schweizer Geschäft und das hiesige Potential aus eigener Erfahrung gut. "Folglich hat es nicht lange gedauert, um die Schweiz zum 'strategic Country' zuerst in Europa und dann auch auf weltweiter Ebene zu deklarieren, was konkret heisst: Hier wird investiert."
 
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