Frank Geisler - Der Channel-Profi

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/10 – Seite 2
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Der Channel als Konstante

Zum ersten Mal in Kontakt mit Wiederverkäufern kam er Ende der 80er Jahre bei der Firma Westward Technologie, die hochauflösende Grafikterminals für den Konstruktionsbereich und den Schiffsbau herstellte. Hier betreute er die Partner in Deutschland und war viel unterwegs. Die Tätigkeit bei Westward war für Geisler, der ausgebildeter Programmierer ist, zudem auch ein Wechsel von der Software zur Hardware. Nach einem Zwischenhalt bei Commodore, wo er die Vertriebsleitung für Zentraldeutschland inne hatte, kehrte Geisler 1992 zur Software zurück. «Ausschlaggebend für diese Entscheidung war mein Hintergrund als Entwickler. Zudem litt die Hardware-Branche bereits dazumal unter einem Preiszerfall und in der Software lag die Zukunft», führt der 54-Jährige aus.
Nach einem vier Jahre dauernden Abstecher zu JD Edwards, wo er als Vertriebsleiter half, die deutsche Niederlassung aufzubauen, erhielt Geisler 1996 die Chance, Geschäftsführer zu werden. So wurde der Familienvater zum Chef von MRO, Maintenance, Repair and Operations, das Instandhaltungs-, Planungs- und Steuerungssysteme herstellte. «Meine erste Aufgabe hier war es, verschiedene Überbleibsel diverser Merger und Acquisitions zu einem Team zusammenzuführen. Das hat mir sehr gefallen», so Geisler. Denn der 54-Jährige liebt die Zusammenarbeit mit Menschen verbunden mit Technik.

Sozial engagiert

Ebenso gerne baut Geisler, der 2002 seinen Wohnsitz der Liebe wegen in die Schweiz verlegte, Dinge auf und organisiert diese. «Ich räume gerne auf, das ist eine meiner Stärken», erklärt er. Zudem habe er die Gabe, seine Mitarbeiter zu begeistern: «Das ist unabdingbar, wenn man etwas erreichen will.» Von seinen Mitarbeitern erwartet der selbsterklärte Optimist im Gegenzug, dass sie offen für neue Ideen sind. Diese Offenheit will Geisler auch seiner Tochter mit auf den Weg geben. «Sie soll nie stehenbleiben und permanent lernen. Gleichzeitig möchte ich ihr auch mitgeben, nicht nur an sich zu denken», betont Geisler.
Er selbst engagiert sich aus diesem Grund seit Anfang 2012 ehrenamtlich bei der weltweiten Initiative Labdoo. «Wir haben das Ziel, den digitalen Graben zwischen Schwellenländern und den sogenannt entwickelten Ländern zu verringern», erklärt Geisler die Idee dahinter. Dazu werden hierzulande ausgemusterte Notebooks mit Linux aufbereitet und an Organisationen und Schulen gesendet. «So versorgen wir Schulen auf der ganzen Welt mit Rechnern, die sie sich sonst nicht leisten könnten, und ermöglichen den Kindern eine gescheite Ausbildung», freut sich Geisler. Und er ergänzt: «Diesen Kindern eine Chance auf Ausbildung zu geben, verschafft mir eine grosse Befriedigung.»

Kommentare

Montag, 14. Oktober 2013 Frank Geisler
Herzlichen Dank für den sehr gut recherchierten und perfekt formulierten Artikel! Wer Interesse an weiterführenden Informationen rund um Labdoo hat, kann sich auch gerne via meiner Email-Adresse zuerich-hub@labdo.org direkt an mich wenden. Frank Geisler - http://frankgeisler.com

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