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«Windows 8 konnte den PC- Markt 2012 nicht aufmischen»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/03 – Seite 2
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Geräte zu spät lanciert

Richtet man den Blick nur auf das vierte Quartal 2012, fällt auf, dass der Absatz im mobilen Bereich im Vergleich zum Desktop noch einmal deutlich schlechter abschliesst als übers Gesamtjahr hinweg. Das bedeutet in Zahlen ausgedrückt, dass der Verkauf von mobilen Geräten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 20,7 Prozent eingebrochen ist, während der Desktop-PC 8 Prozent verloren hat. Was aber besonders ins Auge sticht, ist, dass das Consumer-Segment mit 19,6 Prozent stärker nachgegeben hat als das Business-Segment, wo ein Minus von 12,9 Prozent ausgemacht werden kann. Das kommt reziemlich überraschend, ist das vierte Quartal doch bekannt dafür, die Endkunden-Absätze dank den Festtagen anzukurbeln. «Die Kannibalisierung der Umsätze durch die Tablets liess sich im vierten Quartal besonders deutlich feststellen, da in diesem Quartal das Angebot an preisgünstigen Modellen höher war als in den vorangegangenen Quartalen», weiss Labesque. «Des weiteren hat Windows 8, von dessen Einführung man sich einen Boost für das vierte Quartal erhofft hatte, die Erwartungen nicht erfüllt. Dies liegt daran, dass entsprechende Touch-Geräte, die das Windows-8-Erlebnis attraktiv machen, erst spät auf den Markt geworfen wurden – viele Modelle hat man vor Ende November oder Anfang Dezember gar nicht erwerben können. Somit konnten diese Modelle den Markt im vierten Quartal nicht wie erwartet aufmischen.»

Lenovo wächst ungebremst

Bei all diesen negativen Zahlen überrascht es, zu sehen, dass Lenovo als einziger der fünf marktführenden Hersteller auch in diesem eher lauen Geschäftsjahr um 8 Prozent zulegen konnte. Alle anderen Hersteller haben rückläufige Zahlen auszuweisen – allen voran HP mit einem Minus von 20,7 Prozent und Dell mit einem Minus von 20,2 Prozent. Auf Grund dieser Resultate hat Lenovo den Konkurrenten Dell stückzahlenmässig knapp überholt – bei den Chinesen gingen 143'000 und bei den Texanern 142'000 PCs über die Schweizer Ladentheken –, und liegt jetzt mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent gleichauf. Labesque erklärt sich den Erfolg von Lenovo folgendermassen: «Lenovo hat viele Produktneuheiten auf den Markt geworfen, was von den Verbrauchern positiv aufgenommen wurde. Ausserdem verfolgt Lenovo die Strategie zu wachsen und orientiert sich auch sehr konsequent an dieser. Ein weiterer Faktor, der in der Schweiz eventuell etwas weniger zu Tragen kommt als in anderen Ländern, ist die Übernahme von Medion, die im Consumer-Bereich für Marktentwicklung sorgen konnte.» Nichtsdestotrotz rechnet die Analystin auch für die Schweiz mit einem weiteren Wachstum von Lenovo: «In der EMEA-Region belegt Lenovo bereits den zweiten Platz auf der Herstellerrangliste. Ein solches Resultat erzielt man nicht von einem auf den nächsten Tag sondern Schritt für Schritt. Somit besteht für Lenovo dank seiner Konsequenz bei der Strategieverfolgung viel Poten­tial, auch in der Schweiz weiter zu wachsen.»

Kommentare

Freitag, 8. März 2013 Beat Hochheuser
Eine Frage, wieso werden eigentlich Tablets immer getrennt betrachtet und Laptops und Desktops zusammen genannt und als eigene Sparte betrachtet? Man könnte doch auch Tablets, Laptops und Desktops zusammen nehmen und sagen, dass er Absatz gesamthaft gut ist. Im Prinzip sind doch Tablets und Laptops eigentlich näher verwandt als Laptops und Desktops, da macht diese Trennung für mich wenig Sinn, auch da Tablets und Laptops sich immer weiter annähern.

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