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Vertriebsflash: Im Vorhof der Hölle

Vertriebsflash: Im Vorhof der Hölle

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/03 – Seite 2
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Die ersten Tage sind entscheidend

Persönlich ist es mir immer wieder schleierhaft, wie wenig Gewicht manche Unternehmen dem ersten Arbeitstag und den ersten Arbeitswochen beimessen, die für einen Angestellten doch so wichtig sind. Da ist zum Beispiel kein Einführungsprogramm vorhanden. Da hat man es versäumt, dem Angestellten einen funktionierenden Arbeitsplatz einzurichten. Da wurde das Team nicht darüber informiert, dass ein neuer Mitarbeiter anfängt. Oder da befindet sich der Chef gerade in den Ferien, wenn der Neue beginnt und niemand wurde darüber instruiert, wie nun mit dem Mitarbeiter zu verfahren sei. Man könnte dem entgegenhalten, dass dies alles doch gar nicht so wichtig ist. Aber das ist ein Trugschluss. Denn genau darauf schauen Mitarbeiter in der Anfangsphase. So wie der Angestellte selbst sich bewähren muss, so muss sich nämlich auch die Firma gegenüber dem Mitarbeiter bewähren. Es sind darum genau diese vielen kleinen, vordergründig unwichtigen Dinge, die sich am Ende wie ein Puzzle zu einem Gesamtbild zusammensetzen und beim Mitarbeiter entweder einen positiven Eindruck erzeugen oder in ihm das Gefühl wecken, als austauschbare Arbeitskraft ein unbedeutender Teil einer kühlen Maschinerie zu sein.
Meine Feststellung ist, dass sich die meisten Angestellten schon nach kürzester Zeit eine Meinung über den neuen Arbeitgeber bilden. Wir sprechen hier nicht von Monaten, sondern von Tagen oder höchstens ein paar Wochen. Wenn ein Kandidat, den ich platziert habe, mir darum schon vor Ablauf des ersten Monats erzählt, dass er sich bei der neuen Stelle nicht wirklich wohl fühlt, so sind dies für mich meist sehr ernst zu nehmende Alarmzeichen. Denn in aller Regel bleiben solche Angestellten meist nicht lange bei der Firma. Hat sich ein Mitarbeiter nämlich erst einmal ein Urteil über sein neues Unternehmen gebildet, so lässt sich dieses Bild im Nachhinein fast nicht mehr korrigieren.

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