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Bereit sein für den grossen Windows-Launch

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/09 – Seite 2
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Weniger Editionen, vorläufige Preise

Mit der Veröffentlichung der beiden neuen Betriebssysteme geht eine grössere Aufräumaktion einher. Im Vergleich zur Vorgängerversion Windows 7 mit nicht weniger als sechs verschiedenen Editionen (Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate und Enterprise), gibt es Windows 8 nur noch als Windows 8, Windows 8 Pro oder Windows 8 Enterprise. Hinzu kommt die Windows-8-Version für ARM-Geräte und OEMs, Windows RT, die es offiziell nicht zu kaufen geben wird. Auch Windows Server 2012 gibt es nur noch in vier Editionen: Datacenter, Standard, Essentials und Foundation (nur für OEMs). Was die Preise der einzelnen Versionen und Editionen betrifft, so lässt sich Microsoft Schweiz derzeit noch nicht in die Karten blicken. Anstelle der aktuell noch nicht erhältlichen, offiziellen Schweizer Preise, müssen deshalb die derzeit bereits im Web kursierenden US-Preise herhalten. Demnach kostet die Datacenter-Edition von Windows Server 2012 rund 4800 Dollar. Die Standard-Edition schlägt mit rund 880 Dollar zu Buche, während Windows Server 2012 Essentials für rund 425 Dollar zu haben ist. Zu den einzelnen Lizenzmodellen und Upgrade-Möglichkeiten später mehr. Was Windows 8 betrifft, so hat Microsoft Anfang Juli ankündigt, dass Besitzer einer Windows-XP-, Windows-Vista- oder Windows-7-Lizenz bis 31. Januar 2013 für 40 Dollar auf Windows 8 Pro upgraden werden können, und zwar von jeder Consumer-Edition. Optional und gegen den Aufpreis von 15 Dollar soll man auch eine DVD mit Windows 8 bestellen können. Und auch über den Retail wird das Windows-8-Upgrade verkauft werden, in einer verpackten DVD-Version für 70 Dollar. Offizielle Schweizer Preise, Informationen zu den Preisen nach der Upgrade-Promotion oder zu anderen Editionen gibt es leider noch keine. Gerüchten zufolge soll die Windows-8-Pro-Version nach dem Upgrade-Sonderangebot jedoch für 199 Dollar in den Handel kommen.

Online-Kanal gewinnt an Bedeutung

Während es sowohl bei Windows 8 als auch bei Windows Server 2012 Änderungen bezüglich der verfügbaren Versionen (SKUs) gibt, so zeichnen sich im Vertriebskanal oder am Vertriebsmodell derzeit keine Neuerungen ab. Allerdings wird der Online-Kanal durch die preiswerte und einfache Online-Upgrade-Möglichkeit für Windows 8 bestimmt deutlich an Gewicht gewinnen, nicht zuletzt auf Kosten der via Retail verkauften Boxed-Versionen. Ob die Partner durch diesen direkten Absatzkanal – die Upgrades werden von und via Microsoft abgewickelt – an Umsatz einbüssen werden, wird sich zeigen. Schlussendlich wird der Kunde entscheiden, wie er Windows 8 erwirbt und welche begleitenden Leistungen er noch von lokalen Microsoft-Partnern beziehen möchte. Was den Vertrieb von Windows Server 2012 betrifft, so setzt Microsoft auf vier Kanäle, wobei das neue Betriebssystem unter anderem via OEMs (alle Versionen), Retailer (nur Standard und Essential Edition) als auch Volumenlizenz-Reseller (alle Versionen ohne Foundation) vertrieben werden soll.

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