Störungen im Internetverkehr nach Anschlag in Frankreich

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21. Oktober 2022 - Unbekannte haben Glasfaserleitungen im Raum Marseille durchtrennt und damit für massive Beeinträchtigungen des europäischen, aber auch internationalen Internetverkehrs gesorgt.
Unbekannte haben in Frankreich einen Anschlag auf Glasfaserkabel verübt, der die Internetverbindungen zwischen Europa, Asien sowie den Vereinigten Staaten beeinträchtigt hat. Laut "Bleeping Computer" machten sich Paketverluste und steigende Latenzzeiten bemerkbar. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch in der Region Marseille, wo Kabel des Backbone-Providers SFR durchtrennt wurden. Angaben des amerikanischen Cloud-Anbieters Zscaler zufolge wurden die Verbindungen Marseille-Lyon, Marseille-Milano sowie Marseille-Barcelona durchtrennt.

Nachdem die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen wurden, konnte mit den Reparaturarbeiten begonnen werden und laut Zscaler funktionierten die Verbindungen bis gestern abend wieder wie gewohnt.

Beim jüngsten Anschlag handelte es sich bereits um den zweiten Angriff auf eine Glasfaserleitung in Frankreich in diesem Jahr. Wie "Heise" berichtet, wurden bereits im April im Grossraum Paris vier Glasfaserleitungen durchtrennt. Die damaligen Täter konnten bis heute nicht ermittelt werden. (rd)

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