EPFL und CSEM grüden Forschungszentrum für Mikrofabrikation

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(Quelle: Also)
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27. September 2022 - Präzise, innovative und digitalisierbare 3D-Fertigungstechniken stehen im Zentrum des gegenwärtigen industriellen Wandels. Dieser Entwicklung möchten EPFL und CSEM durch die Gründung eines Forschungszentrums für Mikrofabrikation entgegenkommen.
EPFL und CSEM bündeln ihre Kräfte und gründen ein Forschungszentrum für Mikrofabrikation (M2C), das von der Grundlagenforschung bis zum Transfer neuer Technologien an die Industrie alle Aktivitäten abdecken soll – unter Federführung des CSEM. Das M2C soll als Katalysator für ein optimales Zusammenwirken der akademischen, institutionellen und industriellen Partner dienen und für sämtliche Beteiligten als Ausbildungsplattform dienen.

Schwerpunkt des Forschungszentrums wird der 3D-Druck sein. "Präzise, innovative und digitalisierbare 3D-Fertigungstechniken stehen im Zentrum des gegenwärtigen industriellen Wandels, in dem Objekte und Computer immer enger miteinander vernetzt werden", erklärt Bruno Studach, Geschäftsführer des M2C. "Um auf internationaler Ebene wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben, müssen wir in diese sich rasant entwickelnden Bereiche investieren. Das M2C wurde genau für diese neuen Herausforderungen gegründet." Der wachsende Erfolg des 3D-Druckes beruht auf der grossen Gestaltungsfreiheit und der Möglichkeit zur Herstellung komplexer, aber leichter und robuster Teile – sämtliche Produktionsschritte können dabei digitalisiert werden.
Ausserdem kann eine einzige Maschine völlig verschiedene Komponenten herstellen: ob individuell angepasste medizinische Prothesen, mikrofluidische Geräte oder Uhren. Weiter besteht die Möglichkeit, Sensoren direkt in 3D-gefertigte Komponenten zu integrieren, was in Zeiten von IoT und Datengenerierung einen erheblichen Mehrwert darstellt. Im M2C werden Wissenschaftler und Ingenieure versuchen, diese Vorteile optimal zu nutzen, wenn sie neue Materialien und Produktionszweige entwickeln, produktionsreif machen und testen. "Im Rahmen dieser multidisziplinären Partnerschaft werden die Labore der EPFL und des CSEM modernste Geräte gemeinsam nutzen und zusammen daran arbeiten, die Einführung neuer Produktionstechnologien zu beschleunigen und so die Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Fertigungsindustrie zu sichern", fasst Olha Sereda, Leiterin des Bereichs Additive Manufacturing am CSEM, zusammen. Das M2C wird sich dabei auf Lösungen für Komponenten und Systeme mit einer Grösse von einigen Mikrometern bis zu einigen Dutzend Zentimetern spezialisieren. (rf)

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