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Xing-Betreiber New Work steigert Umsatz trotz Coronakrise

Xing-Betreiber New Work steigert Umsatz trotz Coronakrise

(Quelle: New Work)
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7. Mai 2020 - New Work SE, Betreiber der Plattformen Xing und Kununu, hat die Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Trotz der im März deutlich zu spürenden Auswirkungen der Coronapandemie konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozent gesteigert werden.
Das für sein Karrierenetzwerk Xing bekannte Unternehmen New Work ist im ersten Quartal trotz der Coronapandemie weiter gewachsen. Der Umsatz stieg im Januar-März-Quartal auf 68,9 Millionen Euro und liegt somit rund 10 Prozent höher als im Vorjahrsquartal. Bereinigt um die im vergangenen Jahr erfolgte Übernahme von Honeypot beträgt das Wachstum 9 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank allerdings wegen Einmaleffekten und hohen Vergleichszahlen um zehn Prozent auf 15,9 Millionen Euro. Von den Sondereffekten bereinigt verzeichnet New Work einen Gewinnwachstum vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 12 Prozent auf 18,8 Millionen Euro. Der bereinigte Nettogewinn aus Sonderprojekten stieg um fast 30 Prozent auf 9 Millionen Euro.

Ende Februar hatte New Work für 2020 eine Umsatzsteigerung auf mehr als 300 Millionen Euro angepeilt. Das operative Ergebnis soll laut den damaligen Plänen die Marke von 100 Millionen Euro knacken.

CEO Thomas Vollmoeller: "Zwar erleben auch wir den Effekt der Pandemie, insbesondere im Neugeschäft beim E-Recruiting sowie bei den Themen Marketing und Events. Allerdings verzeichnen wir auch in Corona-Zeiten insgesamt ein stabiles Geschäft. Grund dafür ist, dass unser Bestandsgeschäft sowohl im B2C- wie im B2B-Bereich zu rund 80 Prozent aus im Voraus bezahlten Abo-Verträgen besteht. Wenngleich wir in den kommenden Monaten mit zurückhaltendem Kundenverhalten beim Neugeschäft rechnen müssen, sind die mittel- und langfristigen Trends, die unseren Aktivitäten zugrunde liegen, nach wie vor intakt." So sorge allein die Tatsache, dass sich bis 2035 die arbeitende Bevölkerung – je nach Schätzungen – um 4 bis 6 Millionen verringern wird, weiterhin für eine grosse Nachfrage an Wissensarbeitern, die Unternehmen mit Hilfe der Produkte von New Work stillen könnten. (swe)

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