SSD-Preise setzen Talfahrt fort

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(Quelle: Samsung)
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9. Mai 2019 - Solid-State-Laufwerke sind infolge Überkapazitäten immer günstiger zu haben. Laut einer Studie wird bis Ende Jahr mit Preisen von 10 Cents für ein Gigabyte SDD-Speicher gerechnet.
Die NAND-Flash-Speicher-Industrie kämpft aktuell mit einem regelrechten Zerfall der Preise. Wie die Marktforscher von Trendforce in einer Studie festgestellt haben, machen sich zusehends Anzeichen einer Übersättigung bemerkbar, was zu Preiskämpfen und damit tieferen Preisen führt. So gehen die Analysten aktuell davon aus, dass die durchschnittlichen Vertragspreise für OEMs von 512-GB- und 1-TB-SSDs bis Ende Jahr unter die Marke von 10 Cents pro Gigabyte fallen werden, womit ein neues Allzeittief bei den SSD-Preisen erreicht würde. Die Entwicklung hätte zur Folge, dass 512-GB-Modelle in absehbarer Zeit zum Standard würden und die aktuell verbauten 128-GB-Laufwerke ablösen würden.

Wie Trendforce weiter mitteilt, hat die SSD-Adoption bei Notebooks vergangenes Jahr die 50-Prozent-Marke überschritten. Da sich die Preise für Mainstream-SSDs mit Speicherkapazitäten von 128 bis 512 GB seit dem Hoch 2017 mittlerweile mehr als halbiert hätten, würde dies die Nachfrage befeuern und mehr Anwender dazu bewegen, ihre konventionellen 500-GB- oder 1-TB-Harddisks durch Solid-State-Laufwerke zu ersetzen. Damit würde die SDD-Adoption bis Ende Jahr einen Anteil von 60 bis 65 Prozent erreichen. (rd)

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