Europäischer Monitor-Markt legt 19 Prozent zu

Europäischer Monitor-Markt legt 19 Prozent zu

(Quelle: Samsung)
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13. Juni 2017 - Im ersten Quartal 2017 wurden weltweit 1,1 Prozent weniger Desktop-Monitore verkauft als noch vor einem Jahr. In Europa ist der Absatz jedoch klar im Plus. Ausserdem gibt es einen Trend in Richtung grösserer und teurerer Displays.
Die Marktforscher von Context haben die Zahlen zum weltweiten Desktop-Monitor-Markt fürs erste Quartal veröffentlicht. Demnach ist der Absatz an Displays für den Desktop gegenüber Vorjahr um 1,1 Prozent zurückgegangen. Im Consumer-Segment betrug der Rückgang 1,8 Prozent, während im Business-Umfeld 1 Prozent weniger Monitore verkauft wurden. Für Europa sehen die Zahlen derweil deutlich besser aus. Conetext spricht für den EMEA-Raum von einem Wachstum von 2,6 Prozent, und für die CEE-Region (Zentral- und Osteuropa) beträgt das Wachstum gar 19 Prozent. Ebenfalls zugelegt hat der Monitormarkt in Nordamerika.

In dieses Bild passt auch, das vor allem der Low-end-Markt rückläufig war. Man sehe eine Bewegung hin zu grösseren, teureren Displays, aber auch zu Curved-Monitoren, (Gaming)-Monitoren mit hoher Auflösung und solchen im 21:9-Format. Entsprechend habe der durchschnittliche Verkaufspreis weltweit auch um 2 Prozent zugelegt.
Im Q1 2017 machten Displays mit 23 Zoll und mehr 57 Prozent des weltweiten Marktes aus. Vor Jahresfrist betrug dieser Anteil noch weniger als 50 Prozent. Fast zwei Drittel aller verkauften Displays bieten zudem mindestens Full HD, und die WQHD-Auflösung konnte innert Jahresfrist um 90 Prozent zulegen. Derweil ist IPS die am stärksten wachsende Panel-Technologie, mit einem 40-Prozent-Anteil im Q1 2017 (Vorjahr 30%).

Der Hersteller mit dem grössten Marktanteil ist laut Context Dell mit 18 Prozent, gefolgt von HP mit 13 Prozent und Samsung mit 11 Prozent. (mw)

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