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Entschieden gegen Lohnpolizei

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2016/04
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10. April 2016 - Swico nimmt Stellung zur Lohngleichheitsvorlage: Sie ist unverhältnismässig und benachteiligt indirekt alle Beschäftigten – Männer und Frauen gleichermassen.
Die Gleichstellung von Frau und Mann ist die Basis der integren Geschäftstätigkeit von Swico und seinen Mitgliedern. So ist dieser Grundsatz auch im Swico-Verhaltenskodex verankert.
Die geplante Lohngleichheitsvorlage aber benachteiligt Frauen und Männer gleichermassen, ist unnötig und stellt Berufserfahrene gegenüber weniger Berufserfahrenen deutlich schlechter. Mehr noch: Masslose Kostenfolgen und zusätzlicher bürokratischer Aufwand für die Unternehmen benachteiligen indirekt alle Beschäftigten.
Zum Nachweis einer angeblichen Lohndiskriminierung beabsichtigt der Bund, die Unternehmen zu verpflichten, regelmässig betriebsinterne Lohnanalysen durchzuführen. Das Standard-Analyse-Modell des Bundes zur Überprüfung der Lohngleichheit zwischen Frau und Mann, Logib, beruht auf realitätsfremden Grundlagen. Lohnentscheidende Faktoren werden nicht einbezogen. Vom Bund in Auftrag gegebene Studien werden im Bericht nur berücksichtigt, wenn sie das vom Gleichstellungsbüro gewünschte Resultat aufzeigen.
Lohnverhandlungen, die an der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ausgerichtet sind, sowie die Entlöhnung für individuelle Fähigkeiten und Erfahrungen sind zentrale Aspekte eines liberalen und mitarbeiterorientierten Arbeitsverhältnisses. Diese dürfen keinesfalls unter dem Deckmantel einer politisch motivierten Lohngleichheits-Diskussion ausgehöhlt werden. Die Unternehmen werden unter den Generalverdacht einer angeblichen Lohndiskriminierung gestellt. Die Umkehr der Beweislast ist daher inakzeptabel.
In einer Zeit, in der die weltwirtschaftliche Lage die Schweizer Wirtschaft mehr denn je belastet, ist dieses unsinnige, nicht umsetzbare und in der Sachlogik falsche Gesetz abzulehnen. Es handelt sich hier um eine ideologisch motivierte Vorlage, welche den Verwaltungsaufwand erhöht und das Potential hat, neue Ungerechtigkeiten zu schaffen und letztlich der gesamten Bevölkerung in der Schweiz geschlechtsunabhängig massiv schaden würde.

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