Amazon erlaubt neu Preisverhandlungen
Quelle: Amazon.com

Amazon erlaubt neu Preisverhandlungen

Ab sofort können Kunden von Amazon für gewisse Objekte einen tieferen Preis bieten, als der Verkäufer fordert. Ob der Anbieter das Angebot am Ende annimmt, entscheidet dieser aber noch immer selbst. Die Verhandlungen werden per E-Mail abgewickelt.
9. Dezember 2014

     

Amazon hat ein neues Feature namens "Make an Offer" angekündigt, welches es den Nutzern erlaubt, Angebote abzugeben, die unter dem Initialpreis des Verkäufers liegen. Gibt ein potentieller Kunde ein entsprechendes Angebot ab, so wird dieses privat via E-Mail an den Anbieter übermittelt. Dieser hat anschliessend die Möglichkeit innerhalb dreier Tage auf die Anfrage zu reagieren – entweder indem er das Angebot annimmt oder ablehnt, oder aber indem er weiter mit dem Interessenten verhandelt. Haben sich die beiden Parteien auf einen Preis geeinigt, wird dieser auf der Amazon-Plattform freigegeben, damit der Kunde das gewünschte Objekt zum ausgemachten Preis beziehen kann. "Make an Offer" steht derzeit aber ausschliesslich für exklusive Gegenstände zur Verfügung. Insgesamt seien das zum aktuellen Stand rund 150'000 Objekte. Das Angebot soll aber im nächsten Jahr stark ausgebaut werden. (af)


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