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Mit PCs Geld verdienen

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/03 – Seite 1
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8. März 2014 - Patrick Roettger (Lenovo), Carlo Widmer (Maxdata) und Lorenz Weber (PCP.ch) unterhalten sich mit «Swiss IT Reseller» über die Verdienstmöglichkeiten im Schweizer PC-Markt.

«Swiss IT Reseller»: Wie kann man heute mit PCs überhaupt noch Geld verdienen und vor allem: Wer in der ganzen Vertriebskette verdient noch Geld?

Carlo Widmer, Maxdata: Maxdata stellt ja selber PCs her und verkauft diese Geräte über den Fachhandel. Da steckt eine ganze Wertschöpfungskette dahinter und ich hoffe und bin überzeugt, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette Geld verdient wird. Allerdings ist es halt so, dass je länger die Kette ist, desto weniger für das einzelne Glied übrig bleibt. Weil am Schluss – beim Endkunden – muss das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen.

Gestützt auf diese Aussage müsste ja PCP.ch am meisten Geld verdienen, weil über die Marke Beck-PC selbst PCs gebaut und dann direkt verkauft werden.

Lorenz Weber, PCP.ch: Natürlich ist es so, dass wir an einem Beck-PC, den wir selber bauen, mehr verdienen als an einem Rechner ab Stange. Allerdings haben wir Beck-PC erst letztes Jahr übernommen und die Integration eben erst abgeschlossen, der Anteil an eigenen Rechnern an unserem Gesamtvolumen ist deshalb relativ klein. An einem Rechner ab Stange haben wir eine Marge von rund 5 bis 10 Prozent, was nicht gerade viel ist. Vor allem wenn ich mir die Quartalszahlen der Hersteller und ihre Millionen- und Milliardengewinne anschaue. Es ist unglaublich, was gewisse Hersteller verdienen, während die Kundenbetreuer dieser Hersteller bei uns darüber jammern, sie hätten kein Geld.

Patrick Roettger, Lenovo: Es ist richtig, wir verdienen aus weltweiter Sicht Geld. Aber nur dank dem richtigen Produktemix. Würden wir nur Entry-Level-Tablets oder nur Desktops online verkaufen, hätten wir ein Problem. Doch wenn ich zurück auf die ursprüngliche Frage komme, denke ich in der Tat, dass alle involvierten Parteien an einem PC noch Geld verdienen, auch die Händler. Sonst wären sie längst aus dem Geschäft ausgestiegen. Allerdings sind die Margen natürlich nicht mehr auf dem Niveau wie vor zehn oder 15 Jahren, als ein günstiger PC noch 15'000 Franken kostete. Der Aussage, dass die Marge umso grösser ist, je direkter man verkauft, stimme ich allerdings nicht unbedingt zu. Ich glaube, mit Dienstleistungen kann ein Händler wie PCP.ch durchaus noch gutes Geld verdienen.
 
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