Maxdata verkauft - Schweizer Organisation bleibt bestehen

25. September 2008

     

Der insolvente Maxdata-Konzern wurde zerschlagen und verkauft, wie unsere deutsche Schwesterzeitschrift IT-Business schreibt. Gestern Abend stimmte der Gläubigerausschuss den Vereinbarungen des Insolvenzverwalters zu. Der Konzern, der trotz intensiver Bemühungen nicht zu halten war, wurde nun in Einzelteile zerlegt:

Der Brand Maxdata wird von der Quanta-Tochter Quanmax übernommen, die zuerst den Gesamtkonzern kaufen wollte, der Deal platze aber kurz vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Der neue Eigentümer will PCs und Server unter dem Maxdata-Brand verkaufen und ihn als Business-Brand neben den schon früher übernommenen CE-Marken Gericom und Chiligreen führen.


Der Brand Belinea geht an den Notebook-Anbieter Brunen IT. Das Unternehmen war bisher fast ausschliesslich mit einem Online-Shop am Markt vertreten und will nun für Belinea eine eigene Vertriebsgesellschaft aufbauen.

Für SLP Solutions, Maxdatas Service-Tochter, gibt es offenbar einen Interessenten, der einen Teil der Mitarbeitenden übernehmen wolle. Derzeit befinde man sich in Verhandlungen, die in den nächsten Wochen zum Abschluss kommen sollen.

Für die Produktionstochter Manulogs im deutschen Würselen gibt es keine Rettung mehr. Es konnte weder ein Investor für die Produktion gefunden werden, noch ein Nachfolger für den Mietvertrag für die Immobilie.

Gute Nachrichten gibt es über die Schweizer Organisation von Maxdata. Über die Art und Weise der Weiterführung der Niederlassung würde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, sagt Marketing-Direktor Carlo Widmer zu IT Reseller. Gespräche würden derzeit geführt. Sicher sei aber bereits, dass Maxdata Schweiz bestehen bleiben wird. (sk/mh)



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