Harter Kampf in einem wachsenden Markt

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2007/13 – Seite 1
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16. Juli 2007 - Projektoren müssen sich vermehrt der Konkurrenz von grossen Flachbildschirmen erwehren. XGA-Auflösung und DVI-Anschluss sind heute das Minimum. Der Trend geht im Business-Bereich vermehrt Richtung HD-Bilder, Widescreen und Portabilität, derweil sich immer mehr Händler und Hersteller mit sinkenden Preisen arrangieren müssen und lohnende Alternativen zu sinkenden Einnahmen suchen.
Harter Kampf in einem wachsenden Markt
Portable Beamer mit USB-Anschluss sind heute im Trend platzsparend reisen und alles dabei haben. Der Computer fällt weg. In der technischen Entwicklung der Bildwiedergabe zeigt sich ein Duell zwischen DLP (Digital Light Processing) und LCD (Liquid Crystal Display). «Derzeit gibt es drei dominante Technologien, aber nur LCD und DLP sind verbreitet», sagt Carlo Cuciniello, Key Account Manager und Marketing-Verantwortlicher von Pixelsystems. LcOS (Liquid crystal on silicon) biete eine sehr gute Bild-Qualität, allerdings zu einem teuren Preis.

IT-Branche setzte früh auf DLP

«DLP hat weltweit die Oberhand aus mehreren Gründen», erklärt Cuciniello, «die Preise sinken und DLP-Entwickler Texas Instruments hat die Technik mit grossem Marketing-Effort gepusht und mehr Hersteller gewonnen.» Vor allem die IT-Branche habe sehr früh auf DLP-Technologie gesetzt, deshalb hat sie sich früh verbreitet. «Die Anwendungen von Beamern zielen immer mehr Richtung IT und fliessen auch in den CE-Bereich ein.» Cuciniello nennt IT-Firmen wie Benq und Acer, die mit DLP auch im Heimbereich dabei sind.
Ringo Meleri, Video-Abteilungsleiter von Telion sieht den Trend bei Widescreen-Forma­ten, Beamern mit 2000-3000 Ansi-Lumen Helligkeit und XGA-Auflösung (1024?x?768 Pixel). «XGA hält vermehrt auch im Low-End-Bereich Einzug und ist heute das mindeste.» Dies bestätigt auch Epsons Branch Office Manager Hardy Nitsche: «Heutzutage wird von den Kunden fast ausschliesslich XGA als Minimalauflösung verlangt; darunter finden sie kaum noch Abnehmer.» Meleri erhofft sich im steigenden Anteil von Widescreen-Notebooks den vermehrten Umsteig auf Widescreen-Beamer, um die Ausgabe (wie beispielsweise von Präsentationen) ohne Mühe darstellen zu können.
 
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