KI und persönlicher Austausch im Fokus
Quelle: SITM

KI und persönlicher Austausch im Fokus

Am Studerus Technology Forum in Regensdorf standen Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und praxisnahe Weiterbildung im Zentrum. Besonders positiv aufgenommen wurden heuer das Referenten-Line-up und einmal mehr die Möglichkeit zum persönlichen Austausch.
6. November 2026


Zum 16. Mal hat Studerus zum Technology Forum, kurz Tefo, ins Mövenpick Hotel Regensdorf eingeladen, und rund 320 Interessierte sind in diesem Jahr der Einladung gefolgt. Das Programm umfasste Referate, Keynotes und Workshops zu Themen wie Künstlicher Intelligenz, Cybersecurity, Netzwerkmanagement, Kommunikation, Glasfaser und IoT. Gabriela Müller, Marketing & Sales Director bei Studerus, zog nach Ende der Veranstaltung ein positives erstes Fazit. Besonders gefreut habe sie, dass langjährige Stammgäste berichtet hätten, das diesjährige Line-up hätte zu den stärksten der vergangenen Jahre gehört. Mehrfach lobend erwähnt wurde etwa die Keynote von Pascal Kaufmann, Neurowissenschaftler und KI-Pionier bei AlpineAI. Kaufmann ordnete den KI-Wettlauf zwischen den USA, China und Europa ein und ging auf die Bedeutung der Herkunft von KI-Systemen ein. Zudem sprach er über die Auswirkungen von Automatisierung auf die Arbeitswelt und die Chancen, welche KI für die Produktentwicklung und effizientere Prozesse eröffnet. Auf grosses Interesse stiessen auch Fredy Künzler, CEO von Init7, mit seiner Einordnung des Schweizer FTTH-Markts sowie Tobias Castagna vom Nationalen Testinstitut für Cybersicherheit NTC mit seinem Referat zu oft übersehenen Angriffsflächen. Candid Wüest, Principal Security Advocate bei Xorlab, zeigte zudem, wie KI die Methoden von Cyberkriminellen verändert, was ebenfalls Anklang fand, genauso wie das von Poeplefone initiierte Podiumsgespräch "KI: Zukunft, Hype oder Fluch?", das sich mit dem KI-Einsatz im Arbeitsalltag befasste.


Erstmals setzte Studerus mit dem sogenannten Tech Space auf ein Hands-on-Format. Technische Mitarbeitende der Partner konnten in diesem Rahmen am eigenen Notebook Zero-Trust-Ansätze mit Microsoft Entra ID ausprobieren – eine Gelegenheit, die insgesamt rund 35 technische Spezialisten verteilt auf zwei Workshops wahrnahmen. Das Format sei als Versuch entstanden, auch Mitarbeitende aus Technik und Engineering stärker ans Tefo zu holen, erklärt Gabriela Müller dazu, und fügt an: "Aufgrund der positiven Rückmeldungen ist eine Fortsetzung des Tech Space sicherlich denkbar."
Neben dem Programm war für viele Beteiligte erneut die persönliche Begegnung ein zentraler Aspekt. Peter Senn, Partner Manager bei Telecom Liechtenstein, erklärte, das Tefo biete eine der wenigen Möglichkeiten, sich physisch zu begegnen und einen erweiterten Publikumskreis direkt anzusprechen. Patrick Gmür, Bereichsleiter Vertrieb & Marketing bei Sipcall by Backbone Solutions, betonte den Austausch nicht nur mit Partnern, sondern auch mit anderen Herstellern und Providern. "Solche Möglichkeiten hat man heute inzwischen selten", so Gmür. Sandro Isteri, Country Manager Schweiz bei Peoplefone, hob den Gästemix hervor: Es seinerseits spannend, an einem Tag so viele Interessierte aus unterschiedlichen Branchen zu treffen. Andererseits biete das kompakte Format in einer guten Grösse Gelegenheit zur Vernetzung. Daniel Bracher, CEO von Prime Time, verwies seinerseits auf die Ausrichtung des Anlasses: "Hier treffen sich Gleichgesinnte – Partner, die an echten Lösungen für die Kunden interessiert sind."


Es bleibt zu hoffen, dass Studerus auch in den kommenden Jahren bereit ist, den beträchtlichen Aufwand für das Tefo zu tragen und der Branche damit diese wichtige Gelegenheit zum persönlichen Austausch zu erhalten. (mw)


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