Entgegen den Erwartungen wird es 2026 keinen Börsengang von
OpenAI geben. Das verkündet CEO Sam Altman in einem Interview mit "Fortune", in dem er ausführlich über die Gründe hinter der Entscheidung spricht. So sieht der OpenAI-Chef die Risiken rund um KI als zu gross an, um die Entwicklung unbedacht voranzutreiben. In den letzten Wochen wurden hierzu verschiedene Schätzungen herumgereicht. Die kursierende Angst ist, dass die schnellen Fortschritte im KI-Bereich zur Auslöschung der Menschheit führen könnten. Vereinzelt war davon die Rede, dass hierfür eine Wahrscheinlichkeit von etwa 10 Prozent bestehen soll – bis zum Ende des Jahrzehnts.
Statt mit der Zukunft unserer Spezies zu zocken, will sich Altman mit den anderen Industrieriesen auf eine bedachte Vorgehensweise einigen, wie er im Interview durchscheinen lässt. Mit einem Börsengang von OpenAI sei daher frühestens 2027 zu rechnen, das Augenmerk soll vorläufig auf Sicherheitsthemen liegen.
Bereits Anfang Sommer wurde die Vermutung
herumgereicht, dass der Börsengang erst im kommenden Jahr stattfinden könnte. Damals ging es aber noch um das Marktumfeld und die grossen Schwankungen, die als Hauptgründe aufgeführt wurden.
(win)