Im Frühling 2025 hat der Zuger Energieversorger
WWZ die Marke Blizz lanciert, über die die Telekomprodukte des Unternehmens angeboten werden. Nun wird das Internetangebot über das bisherige Versorgungsgebiet hinaus auf weite Teile der Schweiz ausgeweitet. Möglich wird dies durch Kooperationen mit verschiedenen Netzbetreibern. Abhängig von der Infrastruktur am jeweiligen Standort sind Bandbreiten von bis zu 10 Gbit/s verfügbar.
Preislich verlangt Blizz für das Angebot Internet S mit gerade einmal 100 Mbit/s stolze 55.90 Franken. Internet M mit 300 Mbit/s kommt auf 60.90 Franken, Internet L mit 1 Gbit/s auf 70.90 Franken und Internet XL mit 10 Gbit/s auf 85.90 Franken. Zum Marktstart gilt allerdings ein einheitlicher Preis: Während der ersten 24 Monate kosten alle an einer Adresse verfügbaren Internet-Abos 39.90 Franken pro Monat, unabhängig von der Geschwindigkeit. Optional gibt es zu den Angeboten noch Blitz TV M als Option für 9.90 statt 20 Franken. Kunden, die Internet und Mobile von Blizz kombinieren, sollen zudem Rabatte von bis zu 45 Prozent auf ausgewählte Mobilfunk-Abos erhalten.
Welche Bandbreite verfügbar ist, lässt sich über die Verfügbarkeitsprüfung von Blizz ermitteln. Ein kurzer Selbsttest zeigt, dass Sunrise mit seinem Fernsehkabel offenbar nicht zu den Netzpartnern gehört.
Nebst der Ausweitung seines Internetangebots hat WWZ auch die Halbjahreszahlen präsentiert. Die WWZ-Gruppe hat demnach im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoerlös von 146,5 Millionen Franken erzielt. Das sind 5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wobei der Rückgang hauptsächlich auf tiefere Strom- und Gaspreise sowie einen geringeren Gasabsatz zurückzuführen sei. Gleichzeitig stieg das betriebliche Ergebnis um 22 Prozent von 14,9 auf 18,2 Millionen Franken. Der Konzerngewinn legte um 30 Prozent von 15,6 auf 20,2 Millionen Franken zu.
(mw)