Die Wiit-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 81,8 Millionen Euro erzielen. Dieser liegt somit leicht unter den 85,3 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums. Deutschland leistete mit 43,3 Millionen Euro den grössten bereinigten Umsatzbeitrag, gefolgt von Italien mit 30,3 Millionen Euro und der Schweiz mit 8,2 Millionen Euro. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze an den für die ARR-Berechnung relevanten Erlösen erhöhte sich auf 91,8 Prozent (H1/2026: 87 Prozent).
Das Geschäft in der Schweiz entwickelte sich laut
Wiit positiv. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 13,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 19,7 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der wiederkehrenden Umsätze auf 80,4 Prozent gegenüber 61,3 Prozent im ersten Halbjahr 2025. Zudem prüft die Gruppe aktuell weitere Akquisitionen in der Schweiz.
Auf Gruppenebene belief sich das bereinigte EBITDA auf 34,2 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung des positiven Einmaleffekts von 2 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 entspricht dies einem Plus von 4,5 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich auf 41,8 Prozent gegenüber vergleichbaren 39,3 Prozent im Vorjahreszeitraum. Haupttreiber dieser Entwicklung waren laut Wiit die anhaltende Steigerung der Profitabilität in Italien, Kostensynergien aus der Integration übernommener Unternehmen, die deutliche Margenverbesserung in der Schweiz sowie gezielte Massnahmen zur Umsatzoptimierung und Churn-Reduzierung.
Das bereinigte EBIT der Gruppe lag bei 18,4 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis ohne den Einmaleffekt stieg es um 11,7 Prozent. Die operative Marge verbesserte sich auf 22,5 Prozent gegenüber vergleichbaren 19,8 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 7,9 Millionen Euro und lag auf vergleichbarer Basis somit knapp unter Vorjahresniveau.
(sta)