Cancom meldet für das erste Halbjahr 2026 einen Konzernumsatz von 775,9 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor erwirtschaftete der IT-Dienstleister noch 803,8 Millionen Euro. Dafür legte der Rohertrag um rund 2 Prozent auf 343,3 Millionen Euro zu. Das EBITDA erzielte gar ein Plus von 34 Prozent auf 49,2 Millionen Euro.
Den grössten Umsatzanteil lieferte der Heimatmarkt Deutschland mit 500,7 Millionen Euro. Im Geschäftssegment International, zu dem auch die Schweiz zählt, lag der Umsatz mit 275,2 Millionen Euro wiederum unter den 304,2 Millionen Euro des Vorjahres.
"Das erste Halbjahr 2026 war spürbar von verzögerten Investitionsentscheidungen unserer Kunden beeinflusst. Gleichzeitig haben wir unsere operative Profitabilität deutlich erhöht und die Ertragskraft unseres Geschäfts nachhaltig gestärkt", so Rüdiger Rath, CEO von
Cancom. "Dies zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung und Massnahmen zur konsequenten Kostensteuerung greifen. Der Bedarf unserer Kunden, Artificial Intelligence produktiv einzusetzen, ihre digitale Resilienz zu stärken und ihre technologische Souveränität auszubauen, bleibt unverändert hoch. Wir sehen uns gut aufgestellt, diese langfristigen Wachstumsperspektiven zu nutzen."
Cancom bestätigt vor dem Hintergrund der aktuellen Zahlen die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Der Gesamtumsatz soll zwischen 1,75 Milliarden und 1,85 Milliarden Euro liegen, das EBITDA wiederum zwischen 110 und 130 Millionen Euro.
(sta)