Microsoft sieht sich mit dem nächsten möglichen Kartellrechtsverfahren konfrontiert, weil die Bündelung von Services im Business-Bereich potenziell missbräuchlich ist. Der aktuelle Vorstoss kommt von den britischen Wettbewerbsbehörden, diese wollen nun erst untersuchen, ob die Bündelung von Windows, Word, Excel, Teams, Copilot und weiteren Services wettbewerbswidrig ist, wie "Reuters"
berichtet. Unter anderem soll geprüft werden, wie der Wettbewerb seine eigenen KI-Produkte in die enorm verbreitete Business-Software von
Microsoft integrieren kann.
Zusätzlich soll im Rahmen der Untersuchungen auch Microsofts Cloud-Dominanz erneut untersucht und nochmal bewertet werden. Microsoft will laut einem Sprecher entschlossen und konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten. Die Untersuchungen sollen laut den britischen Behörden im nächsten Februar abgeschlossen werden.
(win)