Desktop-Monitor-Absatz im Plus
Quelle: Asus

Desktop-Monitor-Absatz im Plus

2025 wurden 4,3 Prozent mehr Desktop-Monitore ausgeliefert als im Jahr zuvor. Vor allem das Geschäft mit Gaming-Displays hat geboomt.
16. Mai 2026

   

Die weltweiten Auslieferungen von Desktop-Monitoren sind im Jahr 2025 um 4,3 Prozent auf 133,4 Millionen Geräte gestiegen. Das geht aus Zahlen der Marktforscher von Omdia hervor. Damit zeige der Markt nach den Rückgängen der vergangenen Jahre wieder Zeichen der Erholung.

Besonders stark entwickelte sich das Segment der Gaming-Monitore. Die Auslieferungen stiegen 2025 laut Omdia um satte 50,2 Prozent auf 41 Millionen Geräte. Damit entfielen mehr als 31 Prozent aller ausgelieferten Desktop-Monitore auf Gaming-Modelle. Für 2026 erwartet Omdia einen weiteren Anstieg auf 43 Millionen Geräte. Besonders gut verkauften sich offenbar leistungsfähigere Displays mit höheren Bildwiederholraten über 120 Hz, kürzeren Reaktionszeiten sowie grössere Bildschirme.
Auch OLED-Technologien haben laut Omdia an Marktanteilen gewonnen. Geräte mit QD-OLED- und WOLED-Panels von Samsung und LG würden insbesondere im Premiumsegment stärker nachgefragt. Gleichzeitig würden günstigere Modelle mit verbesserten Spezifikationen neue Käufergruppen ansprechen.


Ein wachsender Trend mit Blick auf die Zukunft sind laut Omdia sogenannte Dual-Mode-Gaming-Monitore. Diese erlauben den Wechsel zwischen hoher Auflösung und besonders hohen Bildwiederholraten. Nutzer können beispielsweise zwischen 4K bei 240 Hertz und Full-HD bei 480 Hertz umschalten. Laut Omdia profitieren diese Geräte zusätzlich von KI-gestützten Bildoptimierungen. Die zunehmende Verbreitung von E-Sports fördert nach Einschätzung der Marktforscher ebenfalls die Nachfrage nach leistungsstarken Monitoren. Vor allem professionelle Spieler würden Geräte mit 240 bis 360 Hertz und Reaktionszeiten von maximal einer Millisekunde bevorzugen.

Trotz der positiven Entwicklung sieht Omdia weiterhin Herausforderungen für den Markt. Hohe Produktionskosten für OLED-Panels, anhaltende Diskussionen über mögliche Einbrenneffekte sowie Unsicherheiten in den Lieferketten könnten das Wachstum bremsen. Darum rechnet Omdia für 2026 trotz eines weiter steigenden Gaming-Monitor-Absatzes mit einem im Vergleich zu 2025 leicht geringeren Display-Absatz in diesem Jahr. (mw)


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