Der weltweite Markt für Telekommunikationsservices und Pay TV ist 2025 um 2 Prozent auf 1,55 Billionen Dollar angewachsen. Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten von
IDC ein vergleichbares Wachstum von 1,8 Prozent auf 1,58 Billionen Dollar.
Das Wachstum sei zwar langsam, aber stabil, so die Marktforscher. Dazu beigetragen haben zwar alle Weltregionen, der EMEA-Markt schwimmt mit einem Plus von 3 Prozent aber oben auf, die Umsätze betrugen 2025 491 Milliarden Dollar. Damit rutscht EMEA knapp vor den asiatischen Markt (484 Milliarden Dollar, +1,4 %), die Americas-Region, die mit einem Umsatz von 576 Milliarden Dollar den grössten Anteil beisteuert, verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 1,8 Prozent.
Die stabilen Zahlen untermauern die charakteristische Widerstandsfähigkeit des globalen Marktes für Telekommunikationsdienstleistungen, wie Kresimir Alic, Research Director für den Bereich Worldwide Telecom Services von IDC festhält. Diese Stabilität ermögliche weiteres Wachstum, trotz makroökonomischer Unsicherheit, geopolitischen Spannungen und uneinheitlichen regionalen Entwicklungen, so der Analyst weiter.
Eine Chance für weiteres Wachstum wird in fortschreitenden Investitionen in Satelliten-Internet verortet. Die wachsende Zahl von Deployments entsprechender Satelliten dürfte den Telekommunikationsmarkt voraussichtlich massgeblich umgestalten, besonders hinsichtlich Breitband-Verfügbarkeit in schlecht oder nicht erschlossenen Regionen, was zu neuen Wettbewerbsdynamiken führen könnte. Gerade das Aufkommen von Direct-to-Device-Diensten (D2D), bei denen sich Mobilgeräte direkt mit dem Satelliten verbinden, könnten die Telcos zum Handeln zwingen, aber auch Wachstumschancen eröffnen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll sich Satellitenbreitband vom aktuellen Nischenprodukt zu einer Mainstream-Option entwickelt haben, so die Analysten.
(win)