SoftwareOne meldet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 387,7 Millionen Franken und damit ein sattes Plus von 67,4 Prozent. Der IT-Dienstleister weist jedoch darauf hin, dass sich in diesem Sprung die Akquisition von Crayon ("IT Reseller"
berichtete) widerspiegelt. Auf vergleichbarer Basis beläuft sich der Zuwachs auf immerhin 12,9 Prozent. Gleichzeitig ist das bereinigte EBITDA um 73,9 Prozent auf 79,4 Millionen Franken gestiegen.
"Das erste Quartal 2026 war ein starkes Quartal für
SoftwareOne. Das Umsatzwachstum von 12,9 Prozent, zu dem alle Geschäftsbereiche und Regionen beigetragen haben, ist das Ergebnis der Strategie, die wir über das letzte Jahr umgesetzt haben, und stimmt uns mit Blick auf die Entwicklung des kombinierten Unternehmens sehr zuversichtlich", erklären Raphael Erb und Melissa Mulholland, die Co-CEOs von SoftwareOne. Der DACH-Markt konnte dabei mit 8,4 Prozent das kleinste Wachstum auf grösster Basis vorweisen, das grösste Wachstum erfolgte mit 32,7 Prozent in der Nordics-Region.
Mit Blick auf die aktuellen Zahlen erhöht SoftwareOne auch die Prognose für das Gesamtjahr und geht nun statt von einem mittleren von einem "mittleren bis hohen" einstelligen Umsatzwachstum aus. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 23 Prozent betragen. "Insgesamt spiegeln die Wachstumsprognosen für 2026 den Strukturwandel von traditionellen Lizenzmodellen hin zu cloudbasierten Abonnement- sowie nutzungsabhängigen Lösungen wider und berücksichtigen zudem eine verstärkte Expansion im Bereich des Multi-Vendor-Geschäfts." Ausschlaggebend für das Wachstum bei Services solle vor allem das zunehmende Bedürfnis der Kunden sein, komplexe Cloud-Umgebungen zu optimieren, Softwarebestände effizienter zu verwalten und das Wertpotenzial im Bereich Daten & KI zu nutzen, schreibt SoftwareOne.
(sta)